Die beiden Vereine bestreiten ein Gemeinschaftskonzert in der Gemeindehalle in Hausen am Tann und freuen sich über den Erfolg des Projekts.
Zu einem besonderen Konzert lud kürzlich der Musikverein Hausen am Tann in die örtliche Gemeindehalle ein: Unter dem Motto „Zwei Vereine – eine Dirigentin – ein Orchester“ gestalteten die Musikerinnen und Musiker der beiden Vereine ein echtes Gemeinschaftskonzert.
Unter der Leitung von Dirigentin Michaela Mattes bot das Projektorchester Hausen-Pfeffingen seinem Publikum eine große Bandbreite an konzertanter und unterhaltsamer Blasmusik. Es stellte eindrucksvoll unter Beweis, wie gut diese Kooperation zwischen den zwei Vereinen funktioniert.
Die Jugendkapelle Hausen-Ratshausen-Weilen eröffnete den Konzertabend schwungvoll unter der Leitung von Nina Späth. Mit „Dragon Run“, „Dynamite“ und „Paso Flamenco“ begeisterten die Jungmusiker die Zuhörer. Diese forderten lautstark eine Zugabe und erhielten mit der schmissigen SMS-Polka auch eine.
Maus Jerry auf Schwäbisch
Mit Auszügen aus dem Musical „Tanz der Vampire“ starteten die aktiven Musikerinnen und Musiker aus Hausen und Pfeffingen ihren Konzertteil, bevor sie ihr Publikum in die Welt von „Tom und Jerry“ entführten. Die Zuhörer amüsierten sich bestens über die humorvoll gedichteten Erzählungen des Klarinettisten Linus Conzelmann aus der Perspektive von Jerry. Diese hatte er selbst geschrieben und trug sie zwischen den einzelnen Passagen des Stücks in bestem Schwäbisch vor.
Bei „Indian Fire“ überzeugten die Musikanten nicht nur instrumental, sondern auch stimmliche und durch anderweitige Effekte sowie verschiedenen Rhythmen. Dadurch fühlten sich die Besucher wie in einem Winnetou-Film.
Eingeschworene Gemeinschaft entstanden
Nach dem lockeren Stück „Freetime“ wurde das Programm mit einer traditionellen Polka fortgesetzt, worüber sich das Publikum sehr freute. Zum Abschluss erklangen einige Hits von Nena. Auch bei diesem Medley war den Musikerinnen und Musikern die Spielfreude anzumerken. Die Zuhörer waren von dem vielseitigen Konzertprogramm begeistert und ließen die Musikerinnen und Musiker erst nach einer Zugabe von der Bühne.
Dass aus den Musikanten beider Vereine während der gemeinsamen Probezeit eine eingeschworene Gemeinschaft wurde, zeigte sich nicht nur im gelungenen Zusammenspiel während des Konzerts, sondern auch danach: Bis in die frühen Morgenstunden wurde in der Weinlaube gefeiert.