Das Hondinger Gemeinschaftshaus wird auf Vordermann gebracht. Künftig sind noch weitere Verbesserungen geplant.
Nach über 30 Jahren intensiver Nutzung zeigen sich im Hondinger Gemeinschaftshaus vermehrt Verschleißspuren. Daher werden in der Halle in den nächsten Wochen einige Renovierungsarbeiten stattfinden.
Den Anfang machte eine Gemeinschaftsaktion am vergangenen Wochenende, bei der zahlreiche freiwillige Helfer die Halle wieder auf Vordermann brachten und die Wände strichen.
Nachdem das Gemeinschaftshaus vergangene Woche Donnerstag bereits freigeräumt worden war, wurde am Freitagabend die Bühne abgebaut. Zur Vorbereitung des Streichens der Wände wurden außerdem die Fußsockel und Türen mit Folie abgeklebt. Die bislang gelben Wände erhielten zunächst eine weiße Grundierung, bevor am Samstagmorgen Ortschaftsräte und 14 Helfer der Hondinger Vereine zusammenkamen, um die neuen beigen Farbtöne aufzutragen. Eine Hebebühne erleichterte die Arbeiten an den höheren Wandbereichen.
Zufrieden mit dem Einsatz
Am Mittag spendierte der Ortschaftsrat warme Suppe und Würstchen, und bereits am frühen Abend waren die Malerarbeiten abgeschlossen. Auch die Wände der Küche konnten noch gestrichen werden. Ortsvorsteherin Yvonne Heß zeigte sich sehr zufrieden mit dem Einsatz und betonte die gute Stimmung unter den Beteiligten.
Als nächster Schritt wird in den kommenden Wochen das Parkett im Saal teilweise ausgetauscht und abgeschliffen, da der Boden mittlerweile zahlreiche Dellen und Kratzer aufweist. Zwischen den Jahren soll außerdem die alte Bühne wieder aufgebaut werden. Zusätzlich erhält das Gemeinschaftshaus noch dieses Jahr einen neuen, brandschutzkonformen Bühnenvorhang in beige – passend zur neuen Wandfarbe.
Neue Küche soll kommen
Weitere Maßnahmen sind ebenfalls geplant: Im städtischen Haushalt ist eine neue Küche vorgesehen, was angesichts des Zustands der aktuellen, über 30 Jahre alten Einrichtung dringend erscheint. Zudem sollen Elektrik und Datenleitungen auf den neuesten technischen Stand gebracht werden.
Für den Moment ist man nach dem gemeinsamen Anpacken zufrieden, und für die vielen Vermietungen sowie die kommende Fasnachtssaison steht nun ein frisch renoviertes Gemeinschaftshaus bereit.
600 Einwohner
Hondingen
als keltische Gründung ist über 1250 Jahre alt. Über die Jahrhunderte hinweg wurde das Dorf wirtschaftlich durch Viehzucht und Ackerbau geprägt. Das hat sich geändert. Laut der Internetseite der Stadt gibt es in Hondingen aber immerhin noch vier Vollerwerbsbauern. Auf einer Fläche von 1022 Hektar, umgeben von Wiesen und Feldern, leben etwa 600 Einwohner. 1972 wurde Hondingen nach Blumberg eingemeindet. Die sechs Kilometer bis zur Kernstadt sind gut mit dem Fahrrad zu schaffen.