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Gemeinschaft stärken Rangendinger Schützen sammeln Christbäume ein

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Xaver Dieringer steuerte den Traktor, Rangendingens Oberschützenmeister Ralf Dieringer half eigenhändig und zusammen mit einigen Jugendlichen beim Einsammeln der Christbäume mit. Foto: Beiter

Das Christbaum-Einsammeln der Rangendinger Schützen war sehr erfolgreich. "Wir sind zwar kein großer Verein, aber alle ziehen an einem Strang." Warum Oberschützenmeister Ralf Dieringer das sagt, können Sie in unserem (SB+)Artikel lesen.

Rangendingen - Wie schön, wenn man spürt, dass alles einen Sinn macht. Das mochte sich am Samstagmorgen der Schützenvereinsvorsitzende Ralf Dieringer gesagt haben, als er bei frostigen Temperaturen seine Sammelmannschaft auf den Weg schickte. 25 Helfer, darunter mehrere Jugendliche, waren mit sieben Traktoren oder Autoanhängern unterwegs, um die an den Straßenrändern abgestellten Christbäume einzusammeln.

Lunchpakete für Helfer

Eine nicht ganz unwichtige Aufgabe bei dieser Aktion oblag Bea Schmid und Simone Bortoli. Denn die Helfer wollen verpflegt sein, besonders bei so kaltem Wetter. Wofür die beiden Frauen verantwortlich waren - und was sie mit Lunchpaketen ganz super meisterten. Diese konnten von den einzelnen Traktor-Mannschaften im "Schützen-Drive-In" in der Haigerlocher Straße total corona-konform abgeholt werden.

Die Christbäume verfrachteten die Helfer auf den Grünabfallplatz am Vogelherdweg. Für die ausgedienten Weihnachtsbäume an sich bekäme der Verein kein Geld, sagt Ralf Dieringer – anders als bei einer Altpapiersammlung, bei welcher die Vereine für jede gesammelte Tonne einen Geldbetrag erhielten. Beim Christbaumsammeln freue sich der Verein dagegen über jede kleine Spende, die von den Rangendingern für diesen Abholservice überreicht werde. Dieses Jahr habe fast jeder Haushalt ein paar Euro für die Schützen übrig gehabt, so der Vorsitzende. "Was uns natürlich sehr freut und unserer erfolgreichen Jugendarbeit zu Gute kommt."

Lesen Sie auch: Vereine dürfen Christbäume nicht einsammeln

Coronabedingte Austritte habe der Schützenverein bisher keine zu verzeichnen, so Dieringer. Der Mitgliedsbeitrag sei eher vergleichsweise gering. Insbesondere mache man die Treue jedoch vor allem an der großen Loyalität der Mitglieder zum Schützenverein fest. Die sei jetzt sogar noch mehr zu spüren. Viele seien angesichts der schwierigen Situation sogar bereit, "umso deutlicher Flagge zu zeigen."

Verein sind Einnahmen weggebrochen

Wie allen anderen Vereinen sind auch dem Schützenverein über das Jahr wichtige Einnahmen weggebrochen. Die Lage sei auf den ersten Blick zwar "nicht existenziell, jedoch auch alles andere als komfortabel", meint Dieringer. Auch vielen Rangendingern sei diese Ausnahmesituation der Vereine durchaus bewusst. Was man übrigens auch bei der Christbaumsammlung bemerkt habe, stellt Dieringer fest. Viele seien bereit gewesen, den ein oder anderen Euro mehr für die Christbaum-Abholung locker zu machen. "Dafür sind wir sehr dankbar und wissen das zu schätzen."

Die sportliche Lage im Schützenhaus schätzt der Oberschützenmeister derzeit als nicht einfach ein. Wegen Corona ruhe der Schießbetrieb nun zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres und das bereits seit über zweieinhalb Monaten, erklärt er. "Das schmerzt natürlich" – vor allem im Jugendbereich, wo der Verein vor der Pandemie richtig Fahrt aufgenommen hatte.

Der Trainerstab sei gerade sehr erfolgreich dabei gewesen, wieder eine gute Jugendmannschaft für die kommenden Jahre zu formen. Jetzt bleibe nur zu hoffen, dass der Nachwuchs auch nach dem Lockdown weiter Lust und Freude am Sportschießen haben werde.

Den Zusammenhalt bei den Schützen sieht Dieringer allerdings ungebrochen und nicht in Gefahr. Für die Christbaumsammlung zum Beispiel habe es nicht die geringsten Probleme gegeben, ausreichend Helfer zu finden.

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