So belastend die derzeitige Hitze für Mensch und Natur ist, für die Pflege im Kreuzertal waren die Hochsommertage im Juni und Juli durchaus hilfreich.
Nagold - So war es aufgrund der Bodentrockenheit möglich, einen großen Teil der Fläche mit landwirtschaftlichem Gerät zu mähen, schwaden, pressen und abzufahren.
Vorweg die Mitarbeiter des Bauhofs mit den Balkenmähern und danach die zahlreichen Helfer, die von den Naturschutzverbänden BUND und Nabu Vollmaringen, sowie aus der Jägerschaft gestellt wurden, konnten sich so auf sonst wegen der Nässe weniger gemähte Bereiche konzentrieren. Nicht zu vergessen sind die Teilnehmer des diesjährigen Internationalen Workcamps des YOUZ, die personenstark mitgeholfen haben. Mit Rechen und Gabel in der Hand gab es keinerlei Verständigungsschwierigkeiten.
In trockene Bereiche getragen
Es galt die gemähte Vegetation in trockene beziehungsweise ebenere Bereiche zu tragen, von wo das Schnittgut in landwirtschaftliche Nutzung übernommen werden konnte.
Insbesondere im vernässten Bereich wurden natürlich auch ungestörte Rückzugsräume belassen, für die tierischen Talbewohner. Besonders viele Feuersalamander haben dort ihr Refugium.
Die Aktion wird schon seit vielen Jahren regelmäßig in Zusammenarbeit mit der Stadt durchgeführt. Die Arbeitsgruppe "Biotop für Nagold" der Urschelstiftung, hat die Schirmherrschaft übernommen, wie schon für eine Winteraktion auf dem Eisberg und für eine im Herbst anstehende Bürger-Aktion in Gündringen.