Freuen sich über die Spendenübergabe (von links) die Köche Michael Schwarz und Thomas Wassmer, Marion Maier (Volksbank Dreiländereck, Ausbildungsleiterin), Alberto Isenburg, Herbert Sitterle und Anita Paul (Förderverein Matthäusgemeinde) Foto: Jana Hollenweger

Die Volksbank Dreiländereck unterstützt die Aktion im April personell und finanziell.

Seit vielen Jahren ist die Suppenküche am Campus Stadtkirche eine feste Institution in der Stadt – ein Ort der Begegnung, des Miteinanders und der gelebten Solidarität. An jedem zweiten Mittwoch im Monat öffnet die Alte Feuerwache ihre Türen und lädt Menschen aller Altersgruppen zum gemeinsamen Mittagessen ein.

 

Monatliches Angebot als Ort der Begegnung

Ab etwa 11.30 Uhr beginnt das lebendige Treiben: Die Räume füllen sich mit Gästen, die sich auf eine frisch gekochte Suppe freuen, auf Begegnungen mit anderen Menschen – oder einfach darauf, einmal nicht selbst kochen zu müssen. Willkommen sind alle: jung und alt, mit großem oder kleinem Geldbeutel, allein oder in Gesellschaft.

Neben einer warmen Suppe erhalten die Besucher stets ein vollständiges Menü bestehend aus frischem Bauernbrot mit wechselndem Aufstrich sowie einem Nachtisch. Für die Mahlzeit wird ein solidarischer Unkostenbeitrag erbeten. Wer genügend verdient, unterstützt das Angebot durch einen höheren Betrag; wer weniger zur Verfügung hat, zahlt weniger. Als Richtwert gelten derzeit 7,50 Euro.

Unterstützung durch Azubis der Volksbank

Im April bekam die Suppenküche Unterstützung: Auszubildende der Volksbank Dreiländereck schenken ihre Zeit, ihre Energie und ihre Offenheit, um in Küche und Service mit anzupacken, heißt es in einer Mitteilung. Für einen Moment werden Grenzen von Alter, Herkunft oder Geldbeutel unwichtig – entscheidend ist das gemeinsame Tun. Mit ihrem Einsatz tragen die jungen Menschen dazu bei, dass die Suppenküche ein Ort bleibt, an dem man sich gesehen, willkommen und zugehörig fühlt.

Der Volksbank Dreiländereck liege es seit jeher am Herzen, gemeinnützige Projekte in der Region zu unterstützen. Dieses Engagement zeige sich auch in einer Spende von 2500 Euro, mit der die Suppenküche zusätzlich unterstützt wird. Die Anschaffung einer dringend benötigten neuen Gastro-Geschirrspülmaschine soll damit möglich werden. Damit hilft die Volksbank Dreiländereck nicht nur praktisch im Alltag, sondern setzt ein deutliches Zeichen: Zusammenhalt entsteht dort, wo man ihn lebt – ganz konkret, von Mensch zu Mensch.