Große Veränderungen gibt es im Gemeinderat Loßburg. (Archivfoto) Foto: Schillaci

Die stärkste Fraktion in Loßburg bleibt die Freie Wählervereinigung. Aus dem Stand holte ihr Mitglied Jonathan Bürkle mehr als 3000 Stimmen. Stimmenkönig ist dennoch ein anderer.

Nach wie vor gibt es 18 Sitze im künftigen Gemeinderat in Loßburg. Verändern wird sich dennoch einiges. Die Hälfte der Gesichter, neun von 18 Gemeinderäten nämlich, ist neu. Besonders innerhalb der Freien Wählervereinigung gab es große Veränderungen: Nur drei Gemeinderäte sind geblieben, die restlichen sechs Räte sind neu. Die GL ist komplett neu besetzt.

 

Zudem wechselten drei bisherige Räte ihre Fraktionen: Thomas Gisonni gehört nun nicht mehr der FWV an, sondern der GL. Beate Beilharz wechselte von der Grünen Liste zur CDU. Und Maria Hellstern, die zur SPD gehörte, ist nun zur Freien Wählervereinigung übergegangen.

Vor der Wahl suchten die Fraktionen händeringend nach Kandidaten für ihre Listen. Besonders die Suche neuer Kandidatinnen gestaltete sich schwierig. Der Frauenanteil im Gemeinderat Loßburg liegt künftig weiterhin bei vier, bei der FWV ist er jedoch von zwei auf eine Frau geschrumpft.

Die CDU hat bei der Kommunalwahl 2024 in Loßburg an Sitzen zugelegt, sie kommt nun auf sechs. 2019 waren es noch drei Sitze. Ganz verschwunden ist die SPD.

Jonathan Bürkle holt aus dem Stand 3330 Stimmen

Klarer Stimmenkönig ist mit 4713 Stimmen Stefan Burkhardt von der Freien Wählervereinigung. Mehr als 3000 Stimmen entfielen auf seine Fraktionskollegen Markus Beilharz und Werner Faulhaber sowie auf Jonathan Bürkle, der aus dem Stand gleich 3330 Stimmen holte. Auch Beate Beilharz und Gerhard Mäder (beide CDU) knackten die 3000er-Marke.

Die Freie Wählervereinigung ist mit ihren neun Sitzen nach wie vor die größte Gruppierung im Gemeinderat, wenn auch nicht mehr mit einem solch deutlichen Abstand wie bisher.