Die Heizung der Halle muss erneuert werden. Foto: Volker Schweizer

Der Weilener Gemeinderat hat über die anstehende Heizungssanierung der Gemeindehalle diskutiert.

Mit seinen Berechnungsergebnissen stellte Architekt Rolf Messmer, den die Gemeinde für das Projekt als Energieeffizienzexperte hinzugezogen hat, dem Gemeinderat kürzlich sein Sanierungskonzept für die Heizungen der Gemeindehalle vor. Messmer kam im Ergebnis auf drei Varianten. Bei der ersten handelte es sich um die bisher verfolgte Lösung mit Erneuerung der zentralen Lüftungsanlage, Einbau einer Luftwärmepumpe mit Steuerungstechnik und Photovoltaik-Anlage. Die zweite Variante sei eine kleinere Luftwärmepumpe und Umbau der Lüftungsanlage nur für die Halle. Die Nebenräume würden mit neu zu installierenden Heizkörpern bestückt sowie ebenfalls einer Photovoltaik-Anlage. Als dritte Möglichkeit erwog er die Abwandlung der Variante 2 als Hybridheizung, mit kleinerer Luftwärmepumpe und Öl-Spitzenlastkessel. Laut seinen Erkenntnissen sei die Sanierung in einem Zug bis zum Effizienzhaus möglich.

 

Damit wären im Vergleich höhere Fördermittel möglich, die sofort beantragt und genehmigt würden. Zudem könnte die Maßnahme auf zwei Jahre verteilt werden, sodass die Gemeinde weniger belastet wäre. Auch würden mögliche Änderungen der Bundesregierung umgangen. Mit den für die Installation der Heizkörper notwendigen Maßnahmen beim Innenausbau könnten zusätzlich notwendige Brandschutzmaßnahmen umgesetzt werden.

Varianten 2 und 3 prüfen

Nach eingehender Diskussion war sich das Gremium einig, die Varianten 2 und 3 näher prüfen zu lassen. Es wurde daher beschlossen, mit dem ortsansässigen Fachunternehmen eine Besprechung der aufgezeigten Möglichkeiten durchzuführen. Parallel soll Messmer die Planungen zu den beiden Varianten verfeinern.

Das Gremium würde ihn auch gerne mit der Planung des Innenbaus beauftragen. Herr Westhauser soll angewiesen werden, seine Vorbereitungen zur Ausschreibung zunächst einzustellen und zu gegebener Zeit die technische Planung der neuen Variante durchzuführen. Laut Messmer könnte der Zeitplan weiter eingehalten werden.