Beim geplanten Neubau des Amtsgerichtes auf dem Gelände der Alten Tonhalle geht es nicht so schnell wie erhofft.
Der geplante Neubau des Amtsgerichtes in Villingen wird sich verzögern. Das berichtete Oberbürgermeister Jürgen Roth am Mittwochabend in der Sitzung des Gemeinderates bezüglich eines Gespräches mit Landesministerin Nicole Razavi. „Wir haben gedacht, dass das Neubauprojekt Amtsgericht mit einem Volumen von 47 Millionen Euro in trockenen Tüchern ist“, so Roth. Das Gebäude soll im hinteren Bereich des Tonhallengeländes entstehen. Im nächsten Doppelhaushalt des Landes, der im Dezember verabschiedet werden soll, ist das Projekt nicht enthalten.
Hoffen auf Priorität eins
„Es wir versucht, einen Letter of Intent – also eine Absichtserklärung – zu formulieren, um den Amtsgerichtsneubau im nächsten Doppelhaushalt des Landes zu verankern“, so das Stadtoberhaupt weiter. Für die im Doppelhaushalt 2025/26 vom Land nicht berücksichtigten Vorhaben, gebe es ein Ranking. Hier hofft man nun auf die Einordnung als Priorität eins. „Im nächsten Jahr gibt es keinen Spatenstich für den Neubau.“
Wenig erfreuliche Aussichten gibt es darüber hinaus für das Gebäude der Hochschule Furtwangen (HFU) an der Jakob-Kienzle-Straße in Schwenningen. Abriss und Neubau wären aus Sicht der Hochschule vonnöten. Allerdings sind auch dafür keine Mittel im nächsten Landeshaushalt eingestellt, berichtete OB Roth. Es gebe eine Machbarkeitsstudie. „Die HFU hat einige Pläne in der Pipeline.“ Für die Attraktivität der HFU mache es einen Unterschied, ob in einem alten oder modernen Gebäude unterrichtet werde.