Der früher gefasste Beschluss, auf dem Kurhausdach eine Photovoltaikanlage zu installieren, soll endlich umgesetzt werden, forderten einige Gemeinderäte. Foto: © ABCDstock – stock.adobe.com

Susanne Muschal (SPD) mahnte "aus aktuellem Anlass" in der jüngsten Gemeinderatssitzung, dass nicht nur ihre Fraktion schon vor Jahren eine Photovoltaik-Anlage auf dem Kurhausdach gefordert habe. Damals sei sogar ein Beschluss gefasst worden.

Triberg - "Wir bestehen darauf, dass dieser Beschluss endlich umgesetzt wird, zumal wahrscheinlich bald ein Bundesgesetz kommen wird, das solche Anlagen auf öffentlichen Gebäuden zwingend fordert", erklärte sie kämpferisch. Solche Anlagen würden derzeit hoch gefördert, könnten die hohen Energiekosten der eigenen Gebäude senken und wären somit praktisch kostenneutral.

 

Damit kam sie bei Bürgermeister Gallus Strobel überhaupt nicht an – es sei völliger Unsinn zu glauben, dass Deutschland mit all seinen Maßnahmen irgendeinen Einfluss auf das Klima und den Klimawechsel habe, der nach seiner Meinung sowieso nicht menschengemacht sei.

Es gilt, Energie einzusparen

Ute Meier (SPD) betonte, dass es bei einer Photovoltaik-Anlage bei weitem nicht allein um Umwelt- und Klimaschutz gehe – vielmehr darum, Energie einzusparen, die immer teurer werde. Auch Michael Hummel (FWV) stieß in dieses Horn: In erster Linie gehe es wirklich um die Erzeugung eigener Energie. Er sei überzeugt, man hätte schon viel Energie einsparen können, wenn diese Maßnahme seinerzeit umgesetzt worden wäre.

Man werde dies in einer der nächsten Sitzungen berücksichtigen, versprach der Bürgermeister.