Eine Freiflächen-Photovoltaikanlage soll auf dem Brogen in Langenschiltach entstehen. Im Gemeinderat St. Georgen traf das Vorhaben auf große Zustimmung. Zudem kam der Bebauungsplanentwurf auf den Tisch.
Ein weiterer Schritt hin zur Errichtung einer Freiflächen-Photovoltaikanlage (PV) ist getan.
Bereits im Februar diesen Jahres hatte der Gemeinderat die Aufstellung des Bebauungsplans „Sondergebiet Solarpark Brogen“ mit einer Fläche von 4,69 Hektar beschlossen. Nun billigte er mit einstimmigem Votum den Bebauungsplanentwurf mit Berücksichtigung der Stellungnahmen von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange – es waren 44 – sowie die entsprechenden Bauvorschriften.
Einige Änderungen
Laut Sitzungsunterlagen gibt es aufgrund der eingegangenen Stellungnahmen einige Änderungen gegenüber dem ersten Planentwurf.
Das in Auftrag gegebene Blendschutzgutachten etwa fordert Regelungen zum Blendschutz an der Anlage.
Weitere Punkte sind beispielsweise Festsetzungen zum Schutz des Grundwassers, zur Geotechnik, zur Bepflanzung des Zauns oder auch eine artenschutzrechtliche Prüfung im Rahmen des Umweltberichts. Wie in der Sitzung erläutert wurde, erfolgt die Einspeisung des erzeugten Stroms über die vorhandene Einrichtung bei der bestehenden Windkraftanlage.
Weitere Zufahrten von den Kreisstraßen auf das Gelände sind nicht erforderlich oder geplant, da die bestehende Anbindung der Windkraftanlage genutzt werden kann.
Einhellige Zustimmung von den Räten
Parallel zur Befassung mit dem Bebauungsplan – aber mit gesonderter Beschlussvorlage und Abstimmung – wurde eine erforderliche Änderung des bestehenden Flächennutzungsplans in diesem Bereich – ebenfalls nach Einbeziehung von Behörden und Öffentlichkeit – als Entwurf beschlossen. Aktuell ist dort die für die Freiflächen-PV vorgesehene Fläche für die landwirtschaftliche Nutzung ausgewiesen.
Von den Räten kam einhellige Zustimmung zum geplanten Vorhaben. Ebenso von Langenschiltachs Ortsvorsteher Hartmut Breithaupt und dem Ortschaftsrat.
Wie geht es nun weiter? Die Stadtverwaltung rechnet im Frühjahr 2025 mit einem Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan.