Bürgermeister Christian Wörpel stellte im Gemeinderat Zukunftspläne für Tiefgarage und Parkdeck vor – beide sind derzeit nicht nutzbar wegen statischer Mängel. Foto: Hans-Jürgen Kommert

Die baufällige Garage muss weichen, das Parkdeck bleibt. So sehen die Pläne aus.

Anhand einer Beamerfolie erläuterte Bürgermeister Christian Wörpel die Pläne, die Verwaltung und Gemeinderat hinsichtlich der maroden Tiefgarage in der Ortsmitte mit dem Architektur-Büro Greiner aus Donaueschingen erarbeitet hatten.

 

Die Tiefgarage selbst werde es in dieser Vorstellung nicht mehr geben. Die Baufälligkeit und eine fehlende Statik stünden dem entgegen, da die Bewohner des Kurzentrums finanziell eine Sanierung nicht mitgingen. Immerhin aber soll das seit langer Zeit gesperrte Parkdeck erhalten bleiben – auf demselben Bodenniveau wie derzeit. Mit dieser Planung gehe man momentan etwas „auf Risiko“, da noch nicht alle Unterschriften vorlägen.

Als Arbeitstitel stehe ein „Zentraler Wanderparkplatz mit Toiletten und Info-Point“ fest. Dazu müsse die Tiefgarage zunächst zurückgebaut werden, wobei das Abbruchmaterial zugleich zum Auffüllen genutzt werden soll, um letztlich die derzeit vorhandene Höhe wieder zu erreichen.

Auch die vorhandene Querspange zum Kurzentrum soll wieder erbaut werden. Schon um eine Umfahrung zu ermöglichen, sollte die B 500 saniert werden. Da die heutigen Fahrzeuge deutlich breiter seien als früher, werde man bei der Park-Markierung eine Breite von 2,70 Meter anstreben, wodurch die Zahl der Parkplätze auf etwa 50 beschränkt werde.

Ladestelle für E-Bikes

Zusätzlich soll es für Radfahrer eine Werkzeugstation, eine Ladestelle für E-Bikes sowie eine kleine Waschecke geben. Das Ganze soll freundlich gestaltet werden, mit viel Grün.

An der Straße soll ein InfoPoint sowie eine öffentliche Toilette gebaut werden. Damit soll die Parksituation in der Ortsmitte generell entspannt werden, Wanderer und Langläufer hätten direkte Einstiegsmöglichkeiten in Loipen und zertifizierte Wanderwege.

Wörpel rechnet mit Kosten von 1,8 Millionen Euro

Von Kosten in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro müsse man ausgehen, erläuterte Wörpel. Man werde einen Antrag stellen mit der Maximalförderung von 60 Prozent. Dazu brauche es aber einen förmlichen Beschluss des Gemeinderats. Dieser Beschluss wurde einstimmig erteilt.