Den aktuellen Stand zur Hackschnitzel-Heizanlage in Obernheim hat Architekt und Planer Gustav Mauthe dem Gemeinderat präsentiert (Symbolfoto). Foto: Peter Kneffel

Der Gemeinderat Obernheim hat sich mit dem Sachstandsbericht zur Hackschnitzel-Heizanlage befasst.

Einen Sachstandsbericht zur Hackschnitzel-Heizanlage hat Architekt und Planer Gustav Mauthe dem Gemeinderat in jüngster Sitzung vorgelegt. Ein Nachtragsangebot für vier Leistungsschütze für die Technik der neuen Heizungssteuerung war eingeholt worden.

 

Der Einbau sei notwendig, da mit der neuen Heizungssteuerung die vorhandenen Bestandspumpen nicht mehr abgeschaltet werden können, erklärte Gustav Mauthe. Bisher waren sie im wöchentlichen Wechsel an- und ausgeschaltet worden.

Nachts geht Wasser in Obernheim verloren – aber wo und wieso?

Die Gemeinderäte vergaben die Arbeiten für die Leistungsschütze einstimmig zum Nachtragsangebotspreis von 1261,40 Euro brutto an die Firma Schmid GmbH aus Hüfingen. Die Pumpen können dann mit einer Zeitsteuerung nach Bedarf geschaltet werden.

Des Weiteren gehen derzeit pro Nacht wohl sechs Kubikmeter Wasser verloren. „Keiner weiß, warum“, so der Planer ratlos. Nirgends sei es nass, man könne nicht sagen, wo der Verlust entstehe. Dennoch sei er aus den Aufzeichnungen heraus klar ersichtlich.

„Vermutlich ist es irgendwo in der Zuleitung zum Schwimmbad und den Duschen“, vermutete Mauthe. Eine Spezialfirma übernimmt nun die Leckage-Ortung. Derzeit könne über manuelle Steuerung der Wasserverlust nachts verhindert werden, erklärte Mauthe.