Nach vielen Jahren steigt die Gebühr – und erstmals werden Kampfhunde gesondert behandelt.
Das Thema Hundesteuer nahmen sich die Obernheimer Gemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung vor. Letztmals war diese zum Jahresbeginn 2002 neu erlassen worden.
„Bei der Hundesteuer handelt es sich um eine reine Lenkungssteuer, der keine bestimmte Leistung gegenübersteht“, erklärte Bürgermeister Alexander Hofer. Derzeit werden in Obernheim 119 Hunde gehalten. Kampfhunde gibt es keine.
Einstimmig sprach sich das Gremium dafür aus, die Hundesteuer für den Ersthund von 72 Euro auf 84 Euro zu erhöhen; für Zweithunde und weitere Hunde steigt die Abgabe von 144 Euro auf nun 168 Euro.
Ein Kampfhund kostet 840 Euro jährlich
Die Zwingersteuer wird von 216 auf 252 Euro erhöht. Kampfhunde wurden auf 840 Euro festgelegt – hier gab es bisher keine gesonderte Abgabe. Die Änderungen gelten ab dem 1. Januar 2026.