Der Obernheimer Haushalt für das Jahr 2025 samt Haushaltssatzung sind nun beschlossene Sache (Symbolfoto). Foto: Monika Skolimowska

Die Haushaltssatzung samt Haushalt 2025 hat der Gemeinderat Obernheim einhellig verabschiedet. Zuvor hat Bürgermeister Alexander Hofer die wichtigsten Änderungen erläutert, die sich seit der Haushaltseinbringung ergeben haben.

Ohne größere Diskussion haben die Obernheimer Gemeinderäte die Haushaltssatzung und den Haushalt für das Jahr 2025 verabschiedet. Zuvor hat Bürgermeister Alexander Hofer die wichtigsten Änderungen erläutert, die sich seit der Einbringung des Haushalts in der November-Sitzung ergeben haben.

 

Im Ergebnishaushalt wurden die Personalkosten angepasst und eine mögliche Tariferhöhung von zwei Prozent berücksichtigt, „die Gewerkschaft fordert derzeit acht Prozent“, sagt Hofer. Außerdem wurde der Planansatz für die Ferienspiele auf 5000 Euro pro Jahr angepasst; als Grundlage dienten die Abrechnungswerte aus den Vorjahren.

Einige Posten wurden im Haushalt angepasst, andere vorerst verschoben

Zudem wurden die Aufwendungen für die neue Hackschnitzelanlage anteilig für Schule und Mehrzweckhalle angepasst – inklusive der Entsorgung der Asche – sowie die Zinsaufwendungen entsprechend der Kreditübersicht.

Verschoben wurden hingegen der Tausch der LED-Beleuchtung in der Turnhalle – samt Foyer, Flur und möglicher BaFa-Förderung – in das Jahr 2028. Der LED-Tausch in der Schwimmhalle – samt Geräteraum, Umkleidekabine und Hausmeister-Raum sowie BaFa-Förderung – wurde auf später verschoben.

Im Finanzhaushalt wurden die Ausgaben für den Kauf von Forstgrundstücken erhöht: von ursprünglich geplanten 5000 auf 15 000 Euro. Außerdem wurden Ersatzbeschaffungen für die Feuerwehr über 5000 Euro eingeplant.

Die Anschaffung eines Löschmoduls und einer tragbaren Löschwasserpumpe für das UTV in Höhe von 10 500 Euro „wurden in Absprache mit Feuerwehr-Kommandant Markus Haas auf später verschoben“, sagt Hofer.

Pro-Kopf-Verschuldung in Obernheim bleibt bei rund 366 Euro

Komplett gestrichen wurde vorerst die Anschaffung einer neuen Telefonanlage für die Schule, die mit 5000 Euro angedacht war. „Wenn da ein Telefon kaputt geht, kann man sicher auch kurzfristig einen Ersatz beschaffen“, meinte der Bürgermeister.

Zusätzlich eingeplant wurden Ausgaben über 3000 Euro für das Wohnbau-Förderprogramm der Gemeinde Obernheim, das mit dem Verkauf von Bauplätzen zusammenhängt.

Die verbliebenen Posten blieben im wesentlichen unverändert: Eine Aufnahme von Krediten ist nicht vorgesehen, die Pro-Kopf-Verschuldung verbleibt bei rund 366 Euro und die Einnahmen aus der Gewerbesteuer werden weiter mit rund 380 000 Euro veranschlagt. Im Ergebnishaushalt wird ein Plus von 19 370 Euro veranschlagt – unter Berücksichtigung der oben genannten Streichungen, betonte Hofer.

Im Finanzhaushalt ergibt sich ein Bedarf von 13 660 Euro; unter dem Strich schrumpft das Saldo des Finanzhaushaltes um 111 360 Euro.