Mit verschiedenen Aspekten ihrer Trinkwasser-Versorgung hat sich der Gemeinderat Nusplingen befasst (Symbolfoto). Foto: Monika Skolimowska/dpa

Die Trinkwasserversorgung war ein rege diskutiertes Thema im Nusplinger Gemeinderat.

Einstimmig zum Pauschalangebot von 3000 Euro hat der Gemeinderat die Erstellung einer Bewertung der Trinkwasser-Einzugsgebiete im Versorgungsbereich Nusplingen vergeben.

 

Diskussionen brachten erneut die Arbeiten an der Ultrafiltrationsanlage. Die hydraulischen Arbeiten sind hier nahezu abgeschlossen. Die Kommunikation zwischen Aufbereitungsanlage, Rohwasserpumpwerk und Hochbehälter bereite jedoch ein wenig Kopfzerbrechen und stellte sich umfangreicher dar als erwartet.

Nusplingen wird immer noch von der Hohenberggruppe mitversorgt

Der Gemeinderat stimmte zwar dem Angebot der Meßstetter Firma götztech zum Gesamtpreis von 39 300 Euro netto, aufgeteilt in drei Angebote, zu. Allerdings wurde diskutiert, ob eine Vorrichtung für den Notstrombetrieb tatsächlich notwendig sei. Ebenso soll der DSL Anschluss im Dietsteinweg reaktiviert werden.

Wenn alles wie vorgesehen laufe, könne die Gemeinde ab Ende Juni wieder das eigene Wasser nutzen. Derzeit ist Nusplingen nach wie vor auf die Unterstützung des Zweckverbands Wasserversorgung Hohenberggruppe angewiesen, erklärte Bürgermeister Jörg Alisch.