Angrenzend an die Grundschule könnte das neue Feuerwehrgerätehaus in Königsfeld entstehen. Foto: Stephan Hübner

Mit europaweiter Ausschreibung vergibt der Gemeinderat Königsfeld die Planungsleistungen für das neue Feuerwehrgerätehaus – ein Großprojekt mit einem Millionenbudget.

Über die Vergabe von Architekten- und Fachplanungen für den Neubau des zentralen Feuerwehrgerätehauses im Kernort, in dem mehrere Abteilungen unterkommen sollen, entschied der Gemeinderat Königsfeld.

 

Deren Summe beläuft sich auf etwa 988 000 Euro. Bürgermeister Fritz Link sprach von einem der zentralen Investitionsvorhaben der nächsten Jahre. Die Planung sei nötig, um eine belastbare Kostenschätzung zu haben, über die man wiederum Zuschussanträge stellen könne.

Aufgrund der zu erwartenden Vergabesumme war ein europaweites Ausschreibungsverfahren nötig. Das ergab laut Link „ein sehr gutes Ergebnis von Büros mit profunder Erfahrung beim Bau von Feuerwehrgerätehäusern“.

Das nach einer Bewertung durch eine Kommission beste Angebot im Bereich „Objektplanung“ stammte vom Büro „Steinbach Schimmel Architekten“ aus Öhringen, mit einem vorläufigen Honorar von knapp 530 000 Euro. Im Bereich „Tragwerksplanung“ kam das bestbewertete Angebot von „fk2 Ingenieure“ aus Stuttgart mit einem vorläufigen Honorar von etwa 116 000 Euro.

Etwa eine Million Euro

Der Bereich „Technische Gebäudeausrüstung“ ging an die „plus-energie GmbH“ aus Villingen-Schwenningen mit einem vorläufigen Honorar von 343 000 Euro. In Summe ergibt sich somit ein Betrag von etwa 988 000 Euro.

Im Haushalt eingestellt seien bisher nur 500 000 Euro, allerdings werden die Arbeiten abschnittsweise beauftragt, erklärte Link. Ziel ist, bis 30. September 2026 die Planungen abzuschließen, um darauf basierend dann Zuschüsse beantragen zu können.

Einrichtung eines Bauausschusses

Vorgesehen ist zudem die Einrichtung eines Bauausschusses mit Vertretern von Gemeinderat, Feuerwehr, Verwaltung und Fachbehörden. Dabei werden laut Link sicher auch Besichtigungsfahrten nötig sein. Der Gemeinderat stimmte der Vergabe wie vorgestellt zu.