Die Hirtengasse erhält für 78.000 Euro einen neuen Belag. Foto: Horst Schweizer

Die Belagserneuerung der Hirtengasse ist finanziell die größte Tiefbaumaßnahme in diesem Jahr.

Seit Jahren praktiziert man in der Schmeiengemeinde frühzeitige Ausschreibungen für Tiefbaumaßnahmen. Womit der beauftragte Ingenieur Peter Czerwenka in den meisten Fällen recht gut gefahren ist.

 

So auch heuer, als vier verschiedene Projekte nach Eingang der Angebote zur Vergabe in den Gemeinderat gingen. „Gegenüber der Kostenschätzung Ende vergangenen Jahres liegen wir im gesamten rund 50.000 Euro darunter“, freute sich Bürgermeister Markus Zeiser.

Größte Maßnahme wird heuer die Hirtengasse werden. Diese sei, formulierte der Schultes, neben der Ortsdurchfahrt die wichtigste Hauptverkehrsachse Straßbergs. Dort wurden vor zwei Jahren die Kanäle saniert, daher ist nur eine Belagserneuerung erforderlich. Der Fahrbahnbelag zwischen der Linden- und Kaiseringer Straße soll vier Zentimeter abgefräst und durch eine neue Asphaltdecke ersetzt sowie beschädigte Randsteine ausgetauscht werden.

Maßnahme wurde an fünf Unternehmen ausgeschrieben

Die Maßnahme wurde beschränkt an fünf Unternehmen ausgeschrieben, fünf Angebote gingen ein. Günstigste Bieterin war die Firma Friedrich Stingel GmbH aus Schwenningen mit einer Angebotssumme von 78.172,18 Euro, an welche der Gemeinderat einstimmig den Auftrag erteilte.

Verschiedene Stolperfallen an Brückenkappen, die Sanierung von Wirtschafts- und Radwegen und die Auffahrt samt Hoffläche beim Feuerwehrhaus Kaiseringen wurden als gesamte Maßnahme an neun Firmen ausgeschrieben. Unter den eingegangenen sechs Angeboten war die Firma Norbert Hartmann GmbH aus Straßberg mit einer Angebotssumme von 41.737,36 Euro billigste Bieterin, welche den Auftrag bekam.

Finanzspritze für die Wehr

Jährlich werden in Straßberg im Zuge der Straßenunterhaltungsarbeiten abgesenkte oder hochstehende Schächte angeglichen. Bei zwei Angeboten war die Firma HV Kommunaltechnik GmbH, Bad Rappenau, mit einer Angebotssumme von 22.056,65 Euro die günstigste, welche die Arbeiten ausführen wird. Ratsmitglied Christian Schmidt erkundigte sich nach der Anzahl der Schächte, welche aus Sicht von Peter Czerwenka bei rund 30 liegen dürfte.

Die Rissesanierung in den Gemeindestraßen wird die Firma BST GmbH, Bad Schönborn, mit einer Angebotssumme von 3891,30 Euro ausführen. Mit dieser Firma, so Czerwenka auf Nachfrage aus dem Gremium, sei man 2024 bei deren Ausführung zufrieden gewesen.

Die Schmeiengemeinde hat rund 2500 Einwohner. Vergleicht man deren Feuerwehr mit anderen Kommunen, ist diese mit 66 Aktiven, davon elf in Kaiseringen, personell sehr groß. Nicht nur der Ausbildungsstand ist auf hohem Niveau, sondern auch die Beteiligung an den Diensten. Insgesamt 58 Feuerwehrleute haben mindestens 50 Prozent der Übungen besucht. Dies bezuschusst die Gemeinde mit jeweils 26 Euro je Aktiven, der Gemeinderat beschloss einstimmig den Gesamtzuschuss von 1508 Euro für die Hauptkasse der Feuerwehr.