Der am 27. Juli wieder gewählte Inzlinger Bürgermeister Marco Muchenberger ist am Dienstag in öffentlicher Ratssitzung auf seine dritte Amtszeit verpflichtet worden.
Die Verpflichtung nahm nach einstimmigem Beschluss des Gemeinderates Bürgermeisterstellvertreter Karl Fisch vor.
Die Verpflichtungsformel lautete: „Ich gelobe Treue der Verfassung, Gehorsam den Gesetzen und gewissenhafte Erfüllung meiner Pflichten. Insbesondere gelobe ich, die Rechte der Gemeinde gewissenhaft zu wahren und ihr Wohl und das ihrer Einwohner nach Kräften zu fördern – so wahr mir Gott helfe.“
Dass sich der wiedergewählte Bürgermeister bereits in den zurückliegenden Amtsperioden stets mit aller Kraft für die Gemeinde und ihre Bevölkerung einsetzte, betonten im Anschluss alle im Gemeinderat vertretenen Fraktionen.
Lob von allen Fraktionen
Thilo Glatzel (SPD) sagte, es sei schon in der Vergangenheit sehr hilfreich gewesen, wie Muchenberger auch schwierige Vorhaben im Gemeinderat vermittelt habe. Beispielhaft nannte er das Verkehrskonzept und die Sanierung der Schule. Für die Zukunft verwies er auf Vorhaben wie die Digitalisierung, die Restarbeiten an der Schule wie auch auf sein Wunschprojekt, den Bau einer Abdankungshalle für den Friedhof.
Für die CDU gratulierte Christian Wiedmer dem wiedergewählten Bürgermeister. Wiedmer freute sich darüber, dass mit Muchenberger an der Spitze die Gemeinde auch künftig gut durch immer schwieriger werdende Zeiten geführt werden könne. Beispielhaft nannte er knapper werdende Haushaltsmittel und auch kritischere Bürger, die eine Amtsführung nicht immer leicht machen würden. Die Wiederwahl Muchenbergers sei mithin auch ein großer Vertrauensbeweis in schwierigen Zeiten.
Erfahrener „Kapitän“
Auch Markus Haag (Gemeinsam für Inzlingen) sagte, dass die nächsten Jahre schwierig würden. Es sei daher sehr wichtig, mit Muchenberger einen erfahrenen und fachlich guten Kapitän an Bord zu haben. Man sei zwar nicht immer gleicher Meinung, aber gemeinsam mit dem Bürgermeister und der Verwaltung sei man stets bemüht, das Optimale für das Dorf und seine Bevölkerung zu finden.
Muchenberger dankt
Der wiedergewählte Bürgermeister bedankte sich indes für das in ihn gesetzte Vertrauen. Das Ergebnis der Wahl (95,5 Prozent) und die vielen positiven Reaktionen seien für ihn Ansporn und Verpflichtung zugleich, seine künftige Arbeit auch weiterhin im Sinne einer positiven Entwicklung für die Gemeinde und zum Wohle der ganzen Dorfgemeinschaft auszurichten. Im Vordergrund stehe daher wie bisher eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Bürgern, dem Gemeinderat und der Verwaltung.