An der Kläranlage in Horgen beginnen wahrscheinlich bald die ersten Arbeiten. (Archivfoto) Foto: Weisser

Dem Baubeginn für die Erweiterung und Modernisierung der Kläranlage Horgen steht nichts mehr im Wege. Für Eschbronn gibt es hohe Fördermittel.

In der Sitzung des Gemeinderats berichtete Bürgermeister Franz Moser, das Regierungspräsidium (RP) Freiburg habe zum geplanten Großvorhaben des Abwasserzweckverbands Eschachtal noch im Jahre 2024 einen ersten Förderbescheid für die Maßnahme am Schneckenhebewerk erlassen. Somit könne im Frühjahr 2025 mit der Maßnahme begonnen werden.

 

Er gehe nun davon aus, dass die Förderung noch nach den alten Förderregelungen erfolgt, die deutlich besser seien als aktuell. Die förderfähigen Kosten betrügen rund 50 Prozent der Gesamtinvestition von circa 23 Millionen Euro, informierte der Bürgermeister. Die bewilligte Förderung richte sich nicht an den Zweckverband, sondern an die einzelnen Verbandsgemeinden und sei abhängig von einer fiktiven Wasser- und Abwassergebühr.

Eschbronn bekommt Höchstförderung

Während manche Verbandsgemeinden gar keine Förderung erhielten, weil sie unter einem bestimmten Schwellenwert lägen, bekomme Eschbronn die Höchstförderung von 80 Prozent. Der Zweckverband habe beschlossen, dass die Förderung den Gemeinden zufließen soll. Anders als beim Neubau soll die Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahme komplett fremd finanziert werden. Eine Investitionsumlage werde somit nicht fällig.

„Unser Verbandsanteil am Zweckverband beträgt 8,35 Prozent. Die Förderung, die wir bekommen, werden wir in die Betriebskosten einfließen lassen“, gab Moser die geplante Verwendung bekannt.