Der Feldweg von Dauchingen nach Weilersbach soll im westlichen Teilbereich auf einer Länge von rund 800 Metern von der Abzweigung „Auf dem Höchsten“ bis zur Gemarkungsgrenze Weilersbach saniert werden. Das beschloss der Gemeinderat.
Der Gemeinderat einigte sich darauf, die Sanierung des Feldwegs nach Weilersbach im westlichen Teilbereich auf einer Länge von zirka 800 Metern von der Abzweigung „Auf dem Höchsten“ bis zur Gemarkungsgrenze Weilersbach inklusive Planungsleistungen und Arbeitsvergabe zu beauftragen.
Aus finanziellen Gründen verzichtete das Gremium auf eine Komplettsanierung. Eine mögliche Förderung der Baunettokosten ist auf Grund des Zustands des Weges zudem ausschließlich in diesem Teilbereich möglich.
„Ich kann mich damit anfreunden, dass der Feldweg nur im Westen saniert wird. Grundsätzlich bin ich jedoch der Meinung, dass jetzt der komplette Weg saniert werden sollte“, merkte Günter Kotz (Unabhängige Bürger) an. Mathias Schleicher (CDU) plädierte dafür, mit der Teilsanierung zu beginnen, da der Zustand des Weges im Falle einer weiteren Verzögerung nicht besser wird.
Erhöhung der Wegstecke
Bürgermeister Torben Dorn stimmte zu, dass die vorgeschlagene Variante, den Teilbereich im Fräsrecyclingverfahen für rund 122 000 Euro zu sanieren, zu einer Erhöhung der Wegstecke führt. Seiner Meinung nach dauert es zudem einige Zeit, bis die ausführende Firma die dafür notwendigen Bankette fertigstellen wird. „Die Firmen führen in der Regel zeitintensive und wenig rentable Arbeiten dann aus, wenn sie in ihr Zeitfenster passen“, ergänzte Dorn.
Sanierung der Küche in der Festhalle
Rund 98 000 Euro investiert die Gemeinde in die überfällige Sanierung der sanitären Anlagen inklusive der Küche in der Festhalle. Hinzu kommt ein veraltetes verzinktes und zu groß dimensioniertes Trinkwassernetz, das korrodiert und das Frischwasser mit rostigem Abrieb eintrübt. Geschäftsführer Martin Westhauser vom gleichnamigen Wurmlinger Planungsbüro präsentierte die Maßnahme, welche einen Ersatz der Frischwasserleitungen zwischen der Sport- und der Festhalle erfordert.
Leitungen und Hauptverteiler ersetzen
Mittelfristig plädierte er zudem dafür, die verzinkten Leitungen inklusive dem Hauptverteiler in der Sporthalle aus demselben Grund zu ersetzen. „Der Wasserdurchsatz in der Sporthalle ist deutlich höher und erfolgt kontinuierlicher“, ging er davon aus, dass eine Sanierung in den nächsten fünf bis zehn Jahren notwendig wird.
Bauhof und Hausmeister übernehmen Abbruch
Verbunden mit der Sanierung der sanitären Anlage in der Festhalle sind Fliesenarbeiten in Höhe von rund 30 000 Euro. Der Bauhof übernimmt mit dem Hausmeister die Abbrucharbeiten.
Toilettenkabinen in zwei Grautönen
Der Gemeinderat war sich zudem einig, dass für die Neugestaltung der Toilettenkabinen und Trennwände in zwei Grautönen erfolgen soll. Westhauser informierte, die Ausschreibung aller Arbeiten so zu terminieren, dass die Realisierung der Komplettmaßnahme im Sommer erfolgt.