Der Rat beschließt eine Erhöhung der Gebühren beim Stadtbächlifest. Außerdem soll das Bühnenprogramm regionaler werden.
Der Gemeinderat hat sich darauf geeinigt, die seit 24 Jahren gültigen Standgebühren für das vom 25. bis 27. Juli 2026 stattfindende Stadtbächlifest moderat anzuheben.
Bürgermeister Patrick Haas sprach von einem überfälligen Schritt für das im Vierjahresturnus ausgerichtete Ereignis und erhielt für seinen Vorschlag, die Regelstandgebühr von 480 auf 520 Euro und für kleine Stände von 360 auf 400 Euro zu erhöhen, breite Zustimmung.
Haas wies darauf hin, dass sich die Standgebühr im Vergleich zu ähnlichen Festen in der Umgebung noch immer am unteren Ende der Skala befinde. Er bezeichnete das Stadtbächlifest als eine Form der Vereinsförderung, da die teilnehmenden Vereine finanziell direkt davon profitieren.
Vieles enthalten
In den Gebühren seien Werbung, Bühnenprogramm, die Versorgung mit Wasser und Strom, die Entsorgung sowie der Sicherheitsdienst enthalten. Daniel Bucher (CDU) setzte sich dafür ein, die Bühne für das Rahmenprogramm als festen Bestandteil des Festes beizubehalten.
Den Appell der CDU-Fraktion, aus finanziellen Gründen das Bühnenprogramm auf das Wesentliche zu konzentrieren und die Auftritte auf regionale Künstler, Musikformationen, Bands und Orchester zu beschränken, befürwortete auch die SPD-Fraktion.
Deren Mitglied Reinhard Isak erinnerte daran, dass kleine Stände ursprünglich als Ausnahme definiert waren und dies auch künftig so bleiben solle. Für Michael Steinemann (Freies Forum) stand außer Frage, nach einer so langen Zeit einer Erhöhung der Standgebühren zuzustimmen.
Festhütten gefördert
Zudem wies er auf eine mögliche städtische Förderung der Festhütten hin, sofern die entsprechenden Richtlinien eingehalten werden. Bürgermeister Patrick Haas ergänzte, dass die Verwaltung zur Stärkung des regionalen Charakters prüfen werde, inwieweit sich die bereits geplanten Auftritte überregionaler Musikformationen noch anpassen lassen. Falls möglich, sollen diese durch Darbietungen einheimischer Gruppen ersetzt werden.