Für die Feuerwehr in Hasel soll ein Bedarfsplan erstellt werden. (Symbolbild)Foto:Kristoff Meller: Foto:  

Der Gemeinderat Hasel stimmte einstimmig für die Erstellung eines Feuerwehrbedarfsplans.

Rund 6300 Euro, netto kostet das die Gemeinde, dazu kommen eventuell Zusatzausgaben für die Analyse der Löschwasserversorgung, die Bewertung des Feuerwehrgerätehauses und die Ergebnispräsentation. Bei Zuwahl aller Optionen sind noch einmal netto 3 725 Euro zu begleichen. Der harmonischen Abstimmung ging eine rege Diskussion voraus, in der auch Feuerwehrkommandant Manuel Häfele zu Wort kam.

 

Bedarfsplan stellt die Leistungsfähigkeit fest

Die Feuerwehr ist Teil der öffentlichen Gemeindeeinrichtung und muss leistungsfähig aufgestellt sein. Das fordert die Gesetzgebung. Die Leistungsfähigkeit wird über den Feuerwehrbedarfsplan festgestellt. Dieser Plan fehlt bisher in Hasel. „Wir hatten uns schon vor Jahren an den Plan gemacht“, bekannte Manuel Häfele. Um den Plan richtig und gesetzestreu zu erstellen muss die Gemeinde über den Tellerrand hinaussehen; externe Hilfe ist notwendig und von den Gemeinderäten auch genehmigt.

Obwohl der günstigste Anbieter zum Zuge kam bemängelte Gemeinderat Klaus Ingelfinger die Gesamtkosten und rechnet vor, dass der Plan wohl in einer Woche erstellt wäre und mehr als 6000 Euro viel Geld ist.

Verwaltung soll sich um Kostenreduktion bemühen

Für Gemeinderat Stefan Suhr sind die Zusatzkosten schwer nachvollziehbar, gehört doch eine Präsentation nach seinem Verständnis zu den Grundfunktionen einer Planerstellung. Die Gemeindeverwaltung wurde angehalten, sich um eine Kostenreduktion zu bemühen.

Für den Hasler Feuerwehrkommandanten Manuel Häfele ist klar: Der Plan muss kommen, auch um dem Gemeinderat Hilfestellung für spätere Investitionsentscheidungen zu geben.