Der Verein „Gemeinsam füreinander“ muss künftig für das Essen im Bürgersaal keine Miete mehr entrichten.
„Gemeinsam füreinander – jung und alt Hasel“ ist ein Verein, der sich um die Sorgen des Alltags von Bewohnern in Hasel kümmert und der sich mittlerweile gut im Dorf etabliert hat. Neben vielen Angeboten können sich die Menschen einmal monatlich zum Essen im Bürgersaal treffen. Nun baten die Vereinsmitglieder, angeführt vom Vorsitzenden Erich Linsin, um eine Kostenbefreiung für die Nutzung des Saales. Begründet wurde dies mit einer Verteuerung des Essens, das in Summe nicht mehr als 17 Euro kosten sollte. Drei bis vier Euro mehr, die sich aus der Saalmiete ergeben, sind nicht zu akzeptieren, erklärte Linsin. Der Verein ist aus dem von der Gemeinde initiierten Prozess zur Dorfentwicklung entstanden. Viele Menschen engagieren sich ehrenamtlich. Auf Grund der Entstehung des Vereins und des eigenen Engagements wird die Umlage der Raumkosten abgelehnt.
In der Diskussion gab es viel Lob für das Engagements des Vereins. Die Bezahlung der Miete wurde einhellig ausgeschlossen, zur Abgabe einer kleinen Pauschale als Nebenkostenersatz gab es unterschiedliche Ansätze. Letztlich bei Abgabe von 20 Euro pro Anlass ist dies ein kleiner Betrag, der im Haushalt nicht wirklich zu Buche schlägt. Dies war einstimmig dann die Beschlussmeinung. Der Verein wird von allen Zahlungen befreit.
Die geltende Richtlinie für die Benutzung des Saals sieht diese Befreiung nicht vor. Stefan Suhr regte deshalb an, die Richtlinie zu überarbeiten.