Das Bürgerhaus wird auch für Training, Proben und Vereinstreffen genutzt. Foto: MT-Archiv

Der Gemeinderat will die Regeln zur Vermietung von gemeindeeigenen Räumen angepasst wissen.

Vehement setzte sich Gemeinderat Peter Schalajda in der Gemeinderatssitzung für eine Änderung der Richtlinien zur Überlassung der Gemeinderäume ein. Für ihn waren in den Vorgaben die sozialen Belange zu wenig berücksichtig. Hintergrund dazu ist der neu gegründete Verein „gemeinsam füreinander – jung und alt“, der in den Räumen der Kommune einen Mittagstisch anbietet. Gut soll das Essen sein und kostengünstig. Eine Miete von 100 Euro pro Monat würde nach Berechnungen von Schalajda das Essen um zwei bis drei Euro verteuern. Das gilt es nach seiner Ansicht zu verhindern.

 

Gemeinderat dauerhaft beteiligen

Die Richtlinie ist anzupassen, da waren sich alle einig. Den Vorschlag der Verwaltung die Vermietung ohne Zustimmung des Gemeinderates zu regeln fand wenig Gegenliebe. Christian Jost will das Gremium dauerhaft beteiligt wissen. Er kann sich Einzelvermietung durch die Verwaltung vorstellen, generelle Entscheidungen sollten aber dem Gemeinderat vorbehalten bleiben.

Ratsmitglieder hinterfragen Ausnahmeliste

Die Ausnahmeliste nach der jeder Verein einmalig pro Jahr eine Veranstaltung ohne Mietbeteiligung durchführen kann wurde ebenfalls hinterfragt. Eine Nichtberücksichtigung dieser Regelung für den Tischtennisclub, den Gesangverein und den Musikverein sowie die Höhli-Teufel und „gemeinsam füreinander – jung und alt“ fand wenig Gegenliebe. Diese Gemeinschaften sollten ausgeklammert sein, da sie das Bürgerhaus für Proben und Vereinstreffen nutzen.

Richtlinie wird neu aufgestellt

Die Richtlinie wird neu aufgestellt, verspricht die Verwaltung. Die Mahnungen der Gemeinderatsmitglieder finden Berücksichtigung.