Für den Gemeinderat in Hasel gibt es eine Geschäftsordnung wie Bürgermeister Frank-Michael Littwin in der letzten Sitzung des Jahres erläuterte.
Enthalten ist darin auch die Handhabung des Ratsinformationssystems in Digitalform. Bisher hatte dieser Hinweis gefehlt, was zu einer Nachschärfung des Entwurfs führte. Gemeinderat Peter Schalajda sieht in der Geschäftsordnung keinen Mehrwert, da die Gemeindeordnung schon genügend Regelungen hat. Dieses Argument teilte Gemeinderat Thomas Herrmann. Die Ordnung ist abgestimmt auf Hasel und entspricht auch den Vorgaben und Mustern der Gemeindeordnung, sagte Littwin.
Letztlich war bei zwei Enthaltungen die Mehrheit des Gemeinderats einverstanden. Volle Zustimmung herrschte bei der neuen Regelung für die Aufwandsentschädigung der Ratsmitglieder. Bisher gab es eine Entschädigung von 20 Euro pro Sitzung, zukünftig wird es als Aufwandsentschädigung einen Grundbetrag von 120 Euro jährlich geben und dazu ein Sitzungsgeld von 25 Euro pro Tagung. Der Grundbetrag dient als Ausgleich für den Einsatz der eigenen persönlichen Tablets und Computern zur Nutzung des elektronischen Ratssystems. Damit wird die Gemeinde nicht mit dem Neukauf der Geräte belastet und spart Papier. Der erste ehrenamtliche Stellvertreter des Bürgermeisters erhält für seinen Aufwand eine Entschädigung von 175 Euro im Jahr.