Planungsbüros stellten die Konzeptentwicklung für das Rat- und Schulhaus in Ehrsberg vor. 16 Kanaldeckel an der L 146 Rohmatt-Happach müssen angepasst werden.
Das Häg-Ehrsberger Ratsgremium hatte sich in seiner öffentlichen Ratssitzung mit sechs Tagesordnungspunkten zu befassen. Gleich zu Beginn stellte Daniel Steiger vom Planungsbüro Sutter ein Angebot zur Projektentwicklung Altes-Schulhaus Ehrsberg in einer Präsentation vor.
Schon hier hörte man bei den Räten ein Raunen, denn was an Arbeit für eines möglichen Aus oder Umbau des Rathauses gemacht werden müsste ist mit viel Geld und Arbeit verbunden. Obwohl Gelder für die Planung bereitgestellt werden wird dieses nicht reichen um alles zu Erledigen. Hierzu lag eine Honorarrechnung in Höhe von rund 23.000 Euro vor. Den Ausführungen von Daniel Steiger folgte eine Zusammenfassung Offerte Bauvorhaben, Konzeptentwicklung und Kostenplanung für das ehemalige Rat-und Schulhaus in Ehrsberg von Martin Wider von der Frima BIB . Auch er stellte per Präsentation das Bauvorhaben vor und zeigte einige Projekte welcher er schon durchgeführt hatte. Seine Kalkulation beläuft sich auf rund 185 Stunden denen Kosten in Höhe von fast 21.000 Euro entgegenstehen.
Einig war man sich im Ratsgremium, dass die Gemeinde dieses nicht alles Stemmen kann. Man hoffe auf Bürgerbeteiligung- Investoren-Vereine und Zuschüsse. Es hört sich alles Schön an, aber ohne Geld geht nichts. Ratsmitglied Andreas Rümmele will eine genaue Kostenstruktur des Projektes. Eine Entscheidung über das Vorhaben wird in der nächsten Sitzung fallen.
Für die Kanaldeckelanpassung an der L146 Rohmatt-Happach müssen 16 Kanaldeckel angepasst (davon 3) erneuert werden. Drei von vier angeschriebenen Firmen gaben ein Angebot ab. Für insgesamt 15.515,13 Euro ging die Arbeit an die Firma Beck in Bad Rappenau. Sollte eine Absperrung nicht reichen und Ampeln nötig werden, kommen weitere Kosten dazu. Die Gemeinde sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Forstwirt in Vollzeit. Ebenfalls wird eine Reinigungskraft ab September 26 für Schule, Kindertagesstätte und Rathaus in Teilzeit gesucht.
Da die Wührestraße trotz nur 7,5 Tonnen Gesamtgewicht immer öfters durch größere Lastwagen wie Holzabfuhr befahren wird und auch schon der Straßenrand beschädigt ist soll ein neues Verbotsschild aufgestellt werden, welches auf eine Sperrung ab 7,5 Tonnen hinweist. Dies sowohl von Ehrsberg kommend als auch von der B 317. Der Förster soll die Holzabholer darauf hinweisen, dass diese Straße gesperrt ist für solche Transporte.
Auch lag den Räten am Herzen, das der Äckereweg in Ehrsberg immer noch nicht fertig ist, hier soll nochmals Rückfrage an die Baufirma gemacht werden.