Die marode Echte-Helden-Arena soll für 39 Millionen Euro saniert werden. Die Stadt Freiburg und der EHC teilen sich die Kosten auf.
Der Freiburger Gemeinderat hat am Dienstagabend mit großer Mehrheit ((41 Ja-Stimmen, 2 Nein-Stimmen) für die Sanierung der maroden Eishalle im Freiburger Westen gestimmt. 30 Millionen Euro kommen aus dem städtischen Haushalt, neun Millionen Euro muss der Eishockey-Zweitligist EHC Freiburg beisteuern.
Auch an möglichen Mehrkosten des Projektes soll der Verein beteiligt werden. Der Zustand der Eishalle sorgt seit Jahren für Diskussionen in Freiburg.
Neubau hätte 60 Millionen Euro gekostet
Es gab auch immer wieder Beschlüsse dazu – passiert ist bisher aber nichts. Ein Neubau ist aus Kostengründen – rund 60 Millionen Euro – auf Eis gelegt worden.
Durch die kürzlich veröffentlichte Machbarkeitsstudie der Stadt wurde aber nun eine Möglichkeit aufgezeigt, wie man die Eishalle sanieren und an die Bedürfnisse von Profi- und Breitensport anpassen könne. Dafür soll die Halle in ab 2029 in drei Sommerpausen saniert werden. Zur Saison 2031/2032 sollen die Arbeiten beendet sein und die Arena dann zwischen 4000 und 5000 Zuschauern Platz bieten.