Der Innenhof des Geislinger Schlosses wurde während des Kultursommers Bühne für zahlreiche Veranstaltungen. Foto: Schreiber

In der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres 2025 blickte Geislingens Bürgermeister zurück auf ein ereignisreiches Jubiläumsjahr.

Traditionell endet das Kalenderjahr des Geislinger Gemeinderats mit einem von der stellvertretenden Hauptamtsleiterin Theresa Schaitel zusammengestellten und von Bürgermeister Oliver Schmid präsentiertem Jahresrückblick.

 

„Das ist eine kleine komprimierte Jahresbilanz in Form eines sehr lebendigen Panoramas über ein sehr bewegtes, vielfältiges und lebendiges Jahr 2025, in dem wir gemeinsam viel bewegt haben“, meinte Schmid, der sich beim Gemeinderat für das Engagement und die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen sowie für die konstruktive Zusammenarbeit bedankte.

50 Jahre Geislingen

Das Jahr stand ganz im Zeichen der Festlichkeiten zu 50 Jahre Geislingen, die im Rahmen eines „Geislinger Kultursommers“ mit zahlreichen Veranstaltungen zwischen dem 29. Juni und dem 29. Juli begangen wurden.

„Der Zusammenschluss von Geislingen, Binsdorf und Erlaheim war der Beginn von etwas ganz Neuem“, blickte Schmid zurück. „Wir haben in Kooperation mit unseren Vereinen im einzigartigen Ambiente im Schlossgarten ein tolles Programm auf die Beine gestellt, das von den Gästen hervorragend angenommen wurde“, sagte Schmid.

Die Durchführung der Bundestagswahl bezeichnete der Bürgermeister angesichts „der kurzen Vorbereitungszeit und angesichts der Verlegung von Wahllokalen aufgrund des Höhepunkts Fasnet als Herausforderung“.

Für  Wolfgang Pauli rückte Wolfgang Stiller nach

Für  Wolfgang Pauli rückte Wolfgang Stiller in den Geislinger Gemeinderat nach. Die Position von Wolfgang Pauli als stellvertretender Bürgermeister übernahm dessen Sohn Jonathan. Der Glasfaseranschluss in Geislingen sei laut Schmid mit einigen Problemen einher gegangen. „Anfangs hat internetmäßig nicht alles funktioniert, und zudem kam es zu diversen Schäden, unter anderem auch zu einer Störung der Straßenbeleuchtung.“

Sorgen bereite zudem das mit einem „enormen finanziellen“ Aufwand betriebene Schlossparkbad, das auch aufgrund eines stellenweise verregneten Sommers nur 16 642 Besucher und somit ein Drittel weniger als in den Spitzenjahren anlockte.  „Eigentlich verfügen wir über ein tolles Bad mit günstigen Preisen und einem tollen Gastronomie- und Parkplatzangebot“, macht Schmid einen Besuch schmackhaft.

Binsdorfer Bolzplatz „In Weiden“ wurde instand gesetzt

Die finanzielle Entwicklung sei trotz zahlreicher Herausforderungen positiv, denn der Schuldenstand würde immer weiter verringert, und seit fünf Jahren müssten keinerlei Kredite aufgenommen werden. Die Anzahl der Bürger sei von 6195 auf 6237 Bürger hoch gegangen. Der Ortsverein Geislingen des Deutschen Roten Kreuzes wurde zu 793 Einsätzen gerufen, die Freiwillige Feuerwehr Geislingen wurde zu 35 Einsätzen, die FFW Erlaheim zu sieben und die FFW Binsdorf zu 16 Einsätzen gerufen. Auf alle drei Wehren entfielen 1137 Stunden Einsatzzeit.

Die Sanierung des Parkplatzes der Schlossparkhalle, der gleichzeitig auch als Verkehrsübungsplatz gilt, sei dank einer günstigen Wetterlage vorzeitig abgeschlossen worden. Der Binsdorfer Bolzplatz „In Weiden“ wurde instand gesetzt, der Straßenbelag in der Binsdorfer Beundgasse saniert,  der Jugendraum in Erlaheim eingeweiht, es kam zu einer punktuellen offenen Kanalsanierung in Binsdorf, im Geislinger Gewerbegebiet „Flachsland“ wurde der Asphalt eingebaut und die großflächige Photovoltaikanlage im Erlaheimer Gewann Hasenbühl installiert.

Zudem ging Schmid auf die zahlreichen kulturellen Veranstaltungen, Eröffnungen, Ehrungen und die über 100 repräsentativen Einsätze der Verwaltung ein. „2026 warten auf uns neue Aufgaben, die Chancen für Stadt und Gesellschaft eröffnen werden“, blickt Schmid voraus.