Für dieses Jahr plant der Bauhof die Bepflanzung des Kreisels in der Ortsmitte. Die Pläne wurden jetzt im Gemeinderat vorgestellt und beschlossen. Auch die Verträge für den Gasbezug standen auf der Tagesordnung.
Der Kreisverkehr am Höfener Rathaus soll in einem neuen Licht erstrahlen. Deshalb plant der Bauhof im Frühjahr 2024 eine Bepflanzung der Fläche des Kreisverkehrs.
Um den Verkehr nicht zu behindern und auch die Arbeiter nicht unnötigen Gefahren auszusetzen, hat das verantwortliche Team des Bauhofes sich überlegt, eine Art Kreuz anzulegen. So kann laut Bauhofleiter Marko Hübner sowohl die Anpflanzung gefahrenfrei getätigt als auch die Pflege der Pflanzen ohne Risiken sichergestellt werden. „In den beiden ersten Jahren bedarf es einer Pflege von sechsmal im Jahr“, verkündete Bauhofchef Hübner.
Aufgebracht ist derzeit ein Oberboden, der einen hohen Lehmanteil aufweist. Da der Boden nicht bearbeitet ist, besteht noch ein hoher Wuchs an Unkräutern und Gras. Natürlich werde man schauen, dass keine so wasserintensiven Pflanzen verwendet würden, denn diese müssten in kürzeren Intervallen gehegt und gepflegt werden, führt der Projektleiter weiter aus. Der Gesamtpreis für die Bepflanzung des Kreisels beläuft sich auf etwa 2000 Euro.
Apropos Verschönerung: Für Höfens Bürgermeister Heiko Stieringer ist es zudem wichtig, an der Kirche eine Hecke von rund 27 Meter Länge neu zu bepflanzen, um den Kirchenbesuchern mehr Schutz zur Ruhe zu gewähren. Für die beiden Gemeinderäte Valentin Gramlich und Hartmut Koch ist aber eines klar, es darf auf gar keinen Fall der giftige Kirschlorbeer dabei sein, denn der stelle für Tiere und Pflanzen eine Belastung dar. Die Kosten für eine bunte Hecke betragen rund 1200 Euro.
Gasbezug in der Gemeinde Höfen
Derzeit bezieht die Gemeinde Höfen an der Enz ihr Gas von den Stadtwerken Ettlingen. Da der Vertrag aber Ende des Jahres bereits ausläuft, war es dem Höfener Ratsgremium inklusive Bürgermeister Heiko Stieringer äußerst wichtig, die Weichen frühzeitig zu stellen. Im Raum stand, an einer Bündelausschreibung für den kommunalen Erdgasbedarf des Gemeindetages Baden-Württemberg teilzunehmen. Allerdings wäre hier die Laufzeit des Vertrages verpflichtend bis Ende 2027.
Die Gemeinde Höfen hat derzeit fünf Gebäude, die mit Gas betrieben werden. Darunter fallen der Bauhof, das Freibad, das Haus des Gastes inklusive der alten Gemeindehalle und zwei Wohnhäuser.
Da das Freibad nicht mehr von der Gemeinde betrieben wird und auch die alte Gemeindehalle nicht mehr in Betrieb ist, hat sich der Gasbezug in den vergangenen Jahren deutlich verringert.
Ohne Gegenstimme entschieden sich die Ratsmitglieder daher für die bisherige Methode, in der circa zehn regionale Anbieter angeschrieben werden und die Verwaltung sich dann für das wirtschaftlichste 24-Monats-Angebot entscheidet.
Thomas Braune, Gemeinderat und erster Stellvertreter des Höfener Bürgermeisters, fügte zudem an, dass die flexiblere Laufzeit natürlich ein großes Plus sei.