Der Feuerwehrbedarfsplan wird nach sechs Jahren fortgeschrieben. Der Gemeinderat beauftragte damit bei seiner jüngsten Sitzung eine Fachfirma.
Erstmals wurde der Bedarfsplan 2019 durch den Gemeinderat verabschiedet. Aufgestellt hatten ihn damals Stadtkommandant Frank Pfau und Verwaltungsmitarbeiterin Maren Kraibühler.
Bürgermeister Markus Huber betonte, dass es ohne diesen Plan keine Förderungen mehr für Anschaffungen gibt. Zudem zeige er Ziele auf und sei somit richtungsweisend für städtische Entscheidungen.
„Grundlage für alle Beschaffungen“
„Der Bedarfsplan ist die Grundlage für alle Beschaffungen der Feuerwehr im Stadtgebiet“, betonte auch Kommandant Frank Pfau. Zudem werden Aussagen zur Personalstärke, Leistungsfähigkeit der Wehr, aber auch zu den Anforderungen für die Zukunft formuliert. Diese können sich in fünf Jahren ändern. „2019 hat noch niemand an das Ahrtal gedacht“, erinnerte Pfau an die Hochwasserkatastrophe.
Die Erstellung eines Bedarfsplans fordert eine hohe zeitliche Inanspruchnahme ein. Dies könne Stadtkommandant Frank Pfau im Rahmen seiner ehrenamtlichen Tätigkeit nicht mehr leisten.
Zudem sei es sinnvoll, wenn Außenstehende die örtliche Feuerwehr bewerteten. Daher hat die Verwaltung bei vier Fachfirmen ein Angebot für die Fortschreibung des Feuerwehrbedarfsplans eingeholt.
Günstigster Bieter war die Firma Gefahrenabwehrplanung Hohloch UG mit einem Angebot von 7500 Euro ( 8925 Euro brutto). Sie erhielt dann auch den Zuschlag. Die Beschlussfassung über die Fortschreibung des Feuerwehrbedarfsplans könnte bis im Herbst 2026 erfolgen.