Die Stadt möchte einen Mannschaftstransportwagen für die Feuerwehr Leinstetten beschaffen. (Symbolfoto) Foto: MAK - stock.adobe.com

Der Gemeinderat Dornhan hat den Startschuss für das Bebauungsplanverfahren zum gemeinsamen Feuerwehrhaus Weiden-Marschalkenzimmern gegeben.

Das vorhabenbezogene Bebauungsplanverfahren für ein gemeinsames Feuerwehrhaus Weiden-Marschalkenzimmern soll jetzt starten. Außerdem möchte die Stadt einen Mannschaftstransportwagen für die Feuerwehr Leinstetten beschaffen.

 

Die Stadt hat in der Fortschreibung des Flächennutzungsplans drei mögliche Grundstücke für den Bau eines gemeinsamen Feuerwehrhauses Weiden-Marschalkenzimmern ausgewiesen. Die Ortschaftsräte der beiden Stadtteile favorisieren eine Fläche an der Straße beim Friedhof. Dort sei allerdings eine Erschwernis aufgetaucht, berichtete Bürgermeister Markus Huber bei der Gemeinderatssitzung am Montag. Eine Teilfläche sei als Mähwiese markiert.

Planung soll Verzögerungen vermeiden

Da für den Umwelt- und Artenschutz die Kartierungen ab März beginnen müssten, sollte der Auftrag für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan mit dem Umwelt- und Artenschutz schon jetzt vergeben werden. Sonst würde sich ein Planverfahren und anschließendes Bauantragsverfahren für das Feuerwehrhaus verzögern. Man müsse loslegen, auch auf die Gefahr hin, dass der Standort noch nicht feststehe. Allerdings sind die anderen zwei Alternativstandorte nach den eingegangenen Stellungnahmen für ein Feuerwehrhaus bereits als ungeeignet eingestuft worden.

Der Gemeinderat vergab an das Empfinger Büro Gfrörer Ingenieure den Auftrag für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Feuerwehrhaus Weiden-Marschalkenzimmern“ zu einem Angebotspreis von rund 34 000 Euro und den dazugehörigen Plan für Umwelt- und Artenschutz in Höhe von knapp 16 000 Euro.

Neuer Mannschaftstransportwagen für Leinstetten

Für die Feuerwehr Leinstetten will die Stadt einen Mannschaftstransportwagen (MTW) kaufen. Es seien mit 110 000 Euro zu rechnen: „Die Kosten laufen aus dem Ruder“, teilte Bürgermeister Huber mit, jedoch müssten die Standards erfüllt werden. Für die Beschaffung erhofft sich die Stadt einen Zuschuss aus dem Ausgleichsstock von 50 000 Euro und eine weitere Fachförderung von 22 000 Euro. Damit läge der Eigenanteil der Stadt bei 38 000 Euro. Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung, die entsprechenden Zuschussanträge zu stellen.