Die Mittel für Sanierungen, etwa des Gesundheitszentrums, sind alle verbraucht. Es sind viele Projekte verwirklicht worden.
Bevor in Dornhan ein neues Sanierungsgebiet auf den Weg gebracht wird, muss das alte Sanierungsverfahren abgeschlossen werden.
Der Bewilligungszeitraum für das Sanierungsgebiet „Balmerstraße“ ist mittlerweile abgelaufen, informierte die Verwaltung. Die Endabrechnung werde derzeit erstellt. Diese soll noch im Mai fertig gestellt werden, so dass der Gemeinderat im Juni die Endabrechnung und die Aufhebung der Satzung beschließen kann.
Vieles wurde verwirklicht
Erst, wenn alles abgeschlossen ist, könne ein Antrag auf ein neues Sanierungsgebiet für das Programmjahr 2025 gestellt werden. Dass es hier schon konkrete Pläne gibt, kam beim Tagesordnungspunkt „Neues Sanierungsgebiet „Malischstraße“ in Dornhan zur Sprache.
Zuvor gab Bürgermeister Markus Huber noch einen Überblick über die zahlreichen Maßnahmen, die durch das alte Sanierungsverfahren verwirklicht werden konnten. Man habe viel bewegen können“ in dem langen Zeitraum seit 2009.
3,4 Millionen Euro Förderung
Der Mehrgenerationenplatz, das Gesundheitszentrum und die Rathaussanierung waren nur einige der Stichworte aus einer ganzen Liste an verwirklichten Projekten. Man habe die vorhandenen Mittel alle verbraucht und alles ausgeschöpft, zeigte sich Huber zufrieden.
Die förderfähigen Kosten belaufen sich laut vorläufiger Endabrechnung auf 7,3 Millionen Euro und die Förderung von Bund/Land auf 3,4 Millionen Euro, was 46 Prozent entspricht.
Entscheidung fällt einstimmig
Die förderfähigen Kosten teilen sich auf in Baumaßnahmen (3,4 Millionen Euro), Grunderwerb (1,7 Millionen Euro), Abbrüche von Gebäuden (1,2 Millionen Euro), sowie private Baumaßnahmen und Beratungsdienstleistung (jeweils 500 000 Euro).
Die Verwaltung wurde vom Gemeinderat einstimmig beauftragt, die Erstellung eines integrierten gebietsbezogenen Entwicklungskonzepts für das Gebiet „Fürnsaler Straße, Malischstraße“ an den wirtschaftlichsten Bieter (die STEG) zu vergeben.