Auch dieses Jahr ist in Dormettingen wieder viel los. Zu den Veranstaltungshöhepunkten zählt sicher der Kunst- und Handwerkermarkt des Obst- und Gartenbauvereins am 19. Juli. Vor zwei Jahren war einiges geboten. Foto: Volker Schweizer

Zum ersten Mal seit 2018 ist Dormettingen unter die 1100-Einwoher-Marke gerutscht.

Mit ganz vielen Zahlen wartete Bürgermeister Horst Lehmann in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats auf. Er präsentierte den Verwaltungsbericht 2025.​

 

Ende des vergangenes Jahres zählte Dormettingen 1084 Einwohner – und damit 22 weniger als am 31. Dezember 2024. 557 waren davon männlich, 527 weiblich. Gegenüber den Vorjahren ist das Schieferdorf etwas geschrumpft. 2018 vermeldete Lehmanns Vorgänger Anton Müller noch stolz, dass die 1100er-Marke geknackt worden sei. In der Gemeinde lebten damals mehr als 1120 Bürgerinnen und Bürger.

Geburten und Sterbefälle

Acht Geburten standen 2025 sieben Sterbefällen gegenüber. Dreimal läuteten die Hochzeitsglocken. Viel zu tun hatte das Bürgerbüro: Die Mitarbeiterinnen mussten 112 Personalausweise und 84 Reisepässe ausstellen sowie 13 Gewerbeanmeldungen und elf Abmeldungen bearbeiten.

Viel zu tun für den Rat

Aber auch die Dormettinger Gemeinderäte hatten zu rackern – die Bürgermeisterwahl und das neue Gewerbegebiet „Schwaderäcker“ forderten sie ganz schön. Elf öffentliche Sitzungen mit insgesamt 99 Tagesordnungspunkten fanden statt; außerdem wurde 20 Mal hinter verschlossenen Türen getagt. Dazu kam es eine Vielzahl von Klausuren.

Kita und Grundschule

Ausgebucht war der Kindergarten „Wirbelwind“. Die Affenbande zählte 20 Kinder, die Igelgruppe 18 und die Krippe, die sich Krabbelkäfer nennt, zehn. „Aktuell haben wir aber noch Kapazitäten frei“, betonte der Bürgermeister.

46 Jungen und Mädchen aus Dormettingen besuchten die Schlossbergschule in Dotternhausen, an der insgesamt 132 Grundschüler unterrichtet wurden.

Feuerwehreinsätze

Die Feuerwehr Dormettingen absolvierte sechs Einsätze und leistete 103 Stunden ehrenamtliche Arbeit.

„Niemals langweilig“

Auf die Veranstaltungen ging der Bürgermeister schon im Dezember ein. „Niemals langweilig“ steht nach wie vor auf der Internetseite der Gemeinde. Diesem Slogan will man auch dieses Jahr gerecht werden. Viele Veranstaltungen stehen auf dem Plan.