Eine der letzten großen Maßnahmen in der neuen Ortsmitte des Brigachtaler Ortsteils Überauchen ist der Umbau und die Sanierung des ehemaligen Heimatmuseums. Foto: Hella Schimkat

Ein Wanderweg im Gewässerrandstreifen, die Vermietung des ehemaligen Heimatmuseums Überauchen und Auftragsvergaben waren Teil der Gemeinderatssitzung in Brigachtal.

In der Bürgerfrageviertelstunde der öffentlichen Gemeinderatssitzung am Dienstag zeigte sich Elmar Weisser verwundert, dass entlang der Brigach ein Schutzstreifen eingerichtet wurde und genau durch diesen Streifen schneide die Gemeinde einen Wanderweg.

 

Bürgermeister Michael Schmitt antwortete, die Landwirtschaft dürfe dort nicht bewirtschaften, dieser Streifen dürfe aber bewandert werden. Weiter erklärte Weisser, er habe in dieser Zeitung gelesen, dass in den ehemaligen Räumen , in denen das Heimatmuseum untergebracht war, jetzt ein intensiv pädagogisches Angebot einziehen werde, er habe davon noch nirgendwo etwas gehört.

Das nenne sich „ICSM Power“, das sei ein Verein, der eine Tageskinderpflege betreibe, um sie später in den normalen Schulbetrieb integrieren zu können, das ginge vom Landratsamt aus, das Landratsamt habe diese Räume angemietet, antwortete der Bürgermeister.

Die Sanierung und der Umbau des ehemaligen Heimatmuseums, das Gebäude „Bondelstraße 25“, ist die letzte große Maßnahme an der neuen Ortsmitte in Überauchen. Architekt Christian Kuberczyk fasste kurz zusammen, was bis dato getan wurde: „Der Rückbau des Milchhäuschens wurde vollzogen und die erdberührenden Gebäudeteile wurden freigelegt und abgedichtet. Das gesamte Gebäude wurde entkernt, die vorhandenen Elektro- und Sanitärinstallationen wurden zurückgebaut und die Fenster- und Zimmermannsarbeiten wurden aufgenommen“, so Kuberczyk.

Am 15. Juli wurde die Verwaltung damit beauftragt, die Gewerke Trockenbau/Gipser, Maler, Türen und Innentreppe auszuschreiben, die Submissionsergebnisse lagen den Gemeinderäten jetzt vor. Das günstigste Angebot für den Trockenbau/Gipser, inklusive Trockenestrich gab die Firma Hirt Stukkateurbetrieb, Villingen, mit 259 484 Euro brutto ab. Die Kostenberechnung belief sich auf 276 000 Euro brutto.

Arbeiten vergeben

Die Firma Malinowski, Villingen gab mit 110 978 Euro brutto das günstigste Angebot ab. Die Kostenberechnung beläuft sich auf 224 000 Euro brutto, so der Architekt. Die Schreinerei Wolf, Donaueschingen war mit ihrem Angebot in Höhe von 66 979 Euro brutto für die Türen die günstigste Anbieterin. Die Kostenberechnung beläuft sich auf 111 500 Euro brutto. Die Innentreppe wird ebenfalls von der Firma Wolf gebaut, die mit 14 708 Euro brutto das günstigste Angebot abgab. Hier liegt die Kostenberechnung auf 24 000 Euro brutto. Die Gemeinderäte zeigten sich mit den Angeboten, die alle unter der Kostenberechnung lagen sehr zufrieden und beauftragte die Verwaltung alle Arbeiten in Auftrag zu geben.