Der Gemeinderat in Meßstetten hat sich jüngst mit den Baupreisen beschäftigt. So sehen die Anpassungen aus.
Die Stadt Meßstetten hat die Verkaufspreise für städtische Baugrundstücke an die aktuellen Bodenrichtwerte angepasst. Darüber hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung entschieden. Grundlage sind die zum Stichtag 1. Januar 2024 beschlossenen Bodenrichtwerte des gemeinsamen Gutachterausschusses.
Zuletzt hatte der Gemeinderat die Bauplatzpreise im Jahr 2021 überprüft. Angesichts der angespannten Marktlage war danach auf weitere Anpassungen verzichtet worden, ist aus der Sitzungsvorlage zu entnehmen. Inzwischen hat der Gutachterausschuss jedoch neue Bodenrichtwerte festgelegt, die in mehreren Baugebieten Änderungen nach sich ziehen. Darum kommt man auch gar nicht herum, erläuterte Lisa Graf dem Gremium: „Wir müssen beziehungsweise dürfen die Grundstücke nicht unter dem Marktpreis veräußern.“ Und eben deshalb wird angepasst.
Auch in Tieringen und Hossingen sind Preisanpassungen geplant
Konkret steigen die Preise pro Quadratmeter in einigen Baugebieten moderat. So soll der Preis im Baugebiet „Pfarrwiesen – Wohnen“ in Heinstetten von 109 auf 110 Euro erhöht werden. In Unterdigisheim ist unter anderem im Baugebiet „Wasserfuhr“ eine Anhebung von 81,80 auf 85 Euro vorgesehen. Auch in Tieringen und Hossingen sind Preisanpassungen geplant. Alle genannten Preise verstehen sich aber inklusive Erschließungsbeiträgen.
Die neuen Verkaufspreise gelten für alle Grundstücksverkäufe ab dem Beschluss, der am Ende im Gremium einstimmig fiel. Ganz wichtig zu wissen: Für bereits verbindlich reservierte Bauplätze bleibt jedoch der Preis zum Zeitpunkt der Reservierung maßgeblich. Haushaltsmittel werden für die Maßnahme nicht benötigt, sie gilt als kostenneutral.