An der Stelle des Gebäudes Neumühleweg 15 könnte bald der Neubau der Gemeindewerke stehen. Foto: Monika Braun

Die Gemeindewerke brauchen ein neues Verwaltungsgebäude. Der Abriss eines alten Gebäudes soll Platz dafür schaffen.

Die Gemeindewerke brauchen mehr Platz, nun könnte der Abriss eines alten Gebäudes im Neumühleweg und ein entsprechender Neubau die Probleme lösen. Zunächst müssen jedoch die Planungen erfolgen. Hierfür gab der Gemeinderat Baiersbronn grünes Licht.

 

Das Büro AGB Architekten aus Baiersbronn wurde mit den Planungen für die Errichtung eines Verwaltungsgebäudes der Gemeindewerke am Standort Neumühleweg 15 in Baiersbronn beauftragt.

Die Planungskosten dafür liegen bei rund 154 000 Euro brutto, der Gemeinderat stimmte mehrheitlich mit einer Enthaltung zu.

Erste Pläne bereits im Jahr 2020

Bürgermeister Michael Ruf erklärte, dass die Gemeindewerke dringend mehr Platz brauchen, sogar die Kaffeeküche sei zum Büro umfunktioniert worden. Bereits im Oktober 2020 war ein Baubeschluss für einen Neubau – damals noch in der Werkstraße – gefasst worden, doch in Folge der Kostenentwicklung wurden die Pläne 2022 verworfen.

Damit wurde der Baubeschluss durch das Gremium wieder aufgehoben und die Pläne zunächst auf Eis gelegt. „Die Gemeindewerke sind nun auf mich zugekommen und haben das Gebäude Neumühleweg 15, das direkt an den aktuellen Standort der Gemeindewerke angrenzt, ins Spiel gebracht“, erklärte Bürgermeister Michael Ruf.

Erste Planungen durch das Büro AGB Architekten hätten gezeigt, dass ein Neubau an dieser Stelle im Vergleich zu einem Umbau wirtschaftlicher wäre. Dies hätten die im März dieses Jahres gefertigten Vorentwurfsskizzen für den Umbau gezeigt.

Neubau kostet wohl knapp eine Million Euro

Die Gesamtkosten für den nun favorisierten Neubau würden rund 1,1 Millionen Euro netto betragen. Die Finanzierung dafür stehe: 1,25 Millionen Euro seien dafür bereits im Wirtschaftsplan der Gemeinde bereitgestellt.

Gemeinderat Michael Seitz (SPD) fragte, ob es Vorgaben für die Architekten gebe. Er sprach sich dafür aus, eine Holzbauweise zu wählen. „Ja, das Gebäude soll nach den typischen Baiersbronner Vorgaben errichtet werden“, erklärte Bürgermeister Ruf.

Das Thema Holzbau werde diskutiert, sobald der Entwurf vorliege, sagte er. Und versicherte: „Selbstverständlich wird das Gremium und der Gestaltungsbeirat da eingebunden.“

Aktuell gehe es noch darum, das Lager sinnvoll einzuplanen. Ein erster Termin mit einer Spezialfirma habe dazu bereits stattgefunden.