Das Bildungshaus Salzstetten muss für 4,2 Millionen Euro saniert werden. Der zweite von drei bis vier Bauabschnitten steht an. Foto: Walter Maier

Bürgermeisterin Annick Grassi blickt ins Jahr 2025 voraus.

„Aufgrund der angespannten Finanzlage hat die Gemeinde Waldachtal dieses Jahr kaum neue Großprojekte geplant.“ Vielmehr sollen bereits begonnene Vorhaben weiter umgesetzt werden.

 

So soll im Bildungshaus Salzstetten der zweite Bauabschnitt der Sanierungsmaßnahme verwirklicht werden. „Die Gesamtmaßnahme mit einem Kostenrahmen von 4,2 Millionen Euro wird voraussichtlich drei bis vier Sanierungsabschnitte umfassen.“ Saniert werden soll auch der Gemeindesaal Tumlingen, so dass dieser eigenständig betrieben und das angrenzende ehemalige Rathaus Tumlingen dann veräußert werden kann.

Sanierung der Heufeldstraße steht an

„Die bereits in 2024 ausgeschriebene Heufeldstraße in Lützenhardt soll generalsaniert werden“, kündigt Grassi an. „Und falls Fördermittel bewilligt werden, ist auch eine Sanierung der Straße „Im Bürgle“ in Salzstetten geplant.“ Darüber hinaus: „Wir investieren weiterhin in unsere Feuerwehr und damit in die Sicherheit all unserer Bürgerinnen und Bürger“, betont die Rathauschefin. In Betrieb genommen wird der neue Gerätewagen Logistik. Vorbereitet wird die Ausschreibung für eine neue Drehleiter.

„In die Digitalisierung der Verwaltung und unserer Schulen wird weiterhin investiert.“, versichert Grassi. Und: „Es laufen nach wie vor Planungen für weitere Baugebiete, ein Schuppen-Areal und auch Investitionen in weitere Photovoltaik-Anlagen auf gemeindeeigenen Dächern.“ Die PV-Anlage auf dem Kinderhaus konnte noch im Dezember 2024 in Betrieb gehen. Die Anlage auf dem Bauhof wird aktuell montiert.

Trotz klammer Kassen: „Der Neubau einer Mensa am Standort der Waldachtalschule steht nach wie vor im Haushaltsplan drin und wäre finanziell betrachtet das größte Projekt in den kommenden Jahren“, erklärt die Bürgermeisterin. „Der Bau kann und wird aber nur bei ausreichend bewilligten Fördermitteln erfolgen, was derzeit noch unklar ist.“

Grassi ist überzeugt: Waldachtal steht gut da

Abschließend lässt sich laut Annick Grassi zusammenfassen: „Waldachtal steht gut da und es lässt sich hier in jedem Alter gut leben.“ Ausblick: „Die gesamtpolitischen und -gesellschaftlichen Herausforderungen werden zeigen, ob sich der Standard auch die nächsten Jahre halten lässt.“