Der Althengstetter Gemeinderat konnte sich unlängst ein Bild von der überarbeiteten Internetseite der Gemeinde machen.
Seit September 2024 hat eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe an einer verbesserten Version der Althengstetter Gemeindehomepage gearbeitet. Kerstin Rotard stellte dem Gemeinderat die Neuerungen vor.
Die Arbeitsgruppe unter Federführung von Kerstin Rotard, Mitarbeiterin im Bürgeramt und in der Ottenbronner Ortsverwaltung, hatte die Aufgabe, eine zentrale Plattform für die Gemeinde und das Familienzentrum, das bisher eine eigene Website hat, zu schaffen und so Informationen an einem Punkt zusammenzuführen.
Größtenteils barrierefrei
So sind sowohl allgemeine Verwaltungsinformationen wie auch familienorientierte Inhalte über die Suchfunktion schnell auffindbar. Die Gemeinde setzt ein klares Zeichen für Inklusion, denn die Homepage ist größtenteils barrierefrei gestaltet. Menschen mit zum Beispiel Seh- oder Hörbehinderungen können so die Seite ohne Einschränkungen nutzen.
Ein weiteres Zeichen der Bürgerfreundlichkeit ist das integrierte digitale Buchungstool, das ab 2. Januar 2026 freigeschaltet wird. Darüber können einfach Termine online oder telefonisch gebucht werden. Das soll für mehr Effizienz im Bürgeramt sorgen, zum Beispiel bei der Beantragung von Pässen und Personalausweisen. Durch die Terminbuchung werden demnach Warteschlangen am Passbildaufnahmegerät vermieden.
Bessere Vorbereitung
Werden Termine im Bauamt gebucht, können sich die Mitarbeiter vorab auf die Anliegen und Gespräche mit den Bürgern vorbereiten, was wiederum die Qualität der Beratung erhöhen soll.
Rotard führte die Gemeinderäte live durch die Neuerungen der Homepage, dabei konnte sich das Gremium von der Navigation und der Gestaltung überzeugen. Sowohl für Neubürger wie für touristische Besucher und Freizeitaktivitäten sind vielfältige Informationen hinterlegt. Die Website ist optimiert für Smartphones und Tablets, läuft also auf allen Geräten uneingeschränkt.
Rotard rief auf, ihr drei Stichworte zu nennen, die sie in die Suche eingab. Martin Wünsche (CDU) nannte „Reisepass“ und fragte, ob er da nur Informationen finde oder den Pass auch gleich digital beantragen kann. Er sehe da die größten Chancen sowohl für die Bürger wie für die Verwaltungsmitarbeiter. Es gebe schon solche Prozesse, sagte Rotard, „da sind wir dran“.
Kämmerin Ingrid Schmidt nannte das Stichwort „Ortsgeschichte“, in der Suche wurde dazu nichts gefunden. „Auf der alten Homepage war ein guter Artikel zur Ortsgeschichte hinterlegt, es wäre gut, wenn da wieder was zu finden wäre“, gab sie Rotard mit, „wir haben viele Kollegen von auswärts und auch für die Schulen ist sowas interessant.“
Ausbaufähig sind Informationen zu Vereinen, Unternehmen und Gastronomie
Philipp Jourdan (Grüne) ließ zum Stichwort „Hallenbad“ suchen, alles Wissenswerte zu Öffnungszeiten und Preisen war leicht zu finden. Und Bürgermeister Rüdiger Klahm informierte: „Am Kassenautomat kann jetzt auch per Karte bezahlt werden.“
Noch deutlich ausbaufähig sind die gespeicherten Informationen zu den Vereinen, Unternehmen und Gastronomiebetrieben im Ort. „Aktuelle und umfassende Informationen hierzu sind ein Aushängeschild für den Ort“, machte Rotard deutlich und rief die Räte auf, hierzu ihre Kontakte zu informieren. Sie habe alle angeschrieben und die Zugangsdaten mitgeteilt, so dass Vereine und Unternehmen ihre Informationen selbst einpflegen und auch bei Bedarf aktualisieren können.
Tipptopp fand der Schultes die neue Homepage, „wir freuen uns, wenn sie sich schnell füllt“. Hauptamtsleiterin Gudrun Stahlhut bedankte sich beim Arbeitsteam um Rotard: „Das war eine super Leistung dieses Jahr.“