Äußerst positiv war das im Ausschuss für Umwelt, Technik, Wirtschaft und Verkehr des Gemeinderats Königsfeld präsentierte Ergebnis fürs Straßensanierungs- sowie Wegebauprogramm.
Gegenüber dem Haushaltsansatz können etwa 260.000 Euro eingespart werden.
Saniert werden sollen in Buchenberg der Verbindungsweg Martinsweiler 32 Richtung Holzwiese sowie die Bereiche Mühllehen 3 und Glashalde 3.
In Burgberg ist die Erneuerung im Nonnenbergweg ab der Kreuzung „Am Heiligenwald“ Richtung Ortsmitte geplant, in Erdmannsweiler die grundhafte Erneuerung des Seitenweges zur Ortinstraße auf Höhe Hausnummer 18.
Zufahrtsstraße zum Solara
Im Kernort sind Erneuerungen der Zufahrtsstraße zum Solara und des Zinzendorfweges vorgesehen, in Neuhausen die Freilegung und Wiederherstellung des Entwässerungsgrabens im Bereich Müllergässle, in Weiler die Sanierung eines weiteren Abschnittes der Hardtstraße.
Laut Ortsbaumeister Gregor Schenk stammt das günstigste Angebot mit etwa 149.000 Euro von Peter Groß Bau aus Bösingen. Dazu kommen 40.500 Euro an Honorarkosten.
Im Haushalt eingestellt waren dagegen 427.000 Euro. Die Gemeinde geht deshalb von einer Ersparnis von etwa 260.000 Euro aus. Den großen Unterschied erklärte Schenk damit, dass das Ingenieurbüro jeden Posten als einzeln, die Firmen aber alles als eine Gesamtmaßnahme gerechnet hatten.
Erfreuliches Ergebnis
Bürgermeister Fritz Link sprach von einem sehr erfreulichen Ausschreibungsergebnis. Es sei immer günstiger, im Januar oder Februar auszuschreiben, wenn die Auftragsbücher noch nicht voll seien. Die Firma werde dann wohl die Aufträge so koordinieren, dass Asphalt nur einmal angefahren werden und dann auf allen Baustellen eingebracht werden könne.
Beate Meier befürchtete umfassende Straßensperrungen bei einem gleichzeitigen Einbau. Man müsse nicht komplette Ortsteile sperren, da es nur um Straßenabschnitte gehe, die nacheinander abgearbeitet würden, erklärte Schenk.
Das müsse die Firma entsprechend organisieren, so Link.