Im Schaufenster der Tourist-Info in Horb können drei Gemälde von Harald Kunz angeschaut werden. Foto: Stadt Horb

Bis zum 19. März sind drei großformatige Gemälde von Harald Kunz aus Rottenburg-Oberndorf in der Tourist-Info Horb zu sehen.

Ausgestellt sind die Leinwandbilder in den großen Schaufenstern der Tourist-Info Horb an der Dammstraße 1/1 und können deshalb von außen rund um die Uhr besichtigt werden.

 

Unter der Fragestellung „Ist uns der Frieden schon verloren?“ ist die kleine Wanderausstellung durch die Region unterwegs. Die sehr unterschiedlichen Portraits mit den Titeln „Die verlorene Generation“, „Madonna“ und „Was alles wollen wir noch verlieren?“ treten als Triptychon untereinander in kompositorischen und auch inhaltlichen Dialog. Sie fragen nach Kriegserfahrungen, Kriegsfolgen und Rechtfertigungen für Kriege. Dabei fordern sie die Betrachtenden dazu auf, sich selbst Gedanken über den Wert und den Preis von Frieden zu machen.

Harald Kunz unterrichtete in Herrenberg

Der Maler Harald Kunz ist 1947 in Eggenburg, Niederösterreich, geboren. Bis 1982 studierte er Bildhauerei und Malerei in Wien und Düsseldorf. Vor seinem Ruhestand arbeitete er als Lehrer für Bildhaftes Gestalten am Berufskolleg Sozialpädagogik an der Hilde-Domin-Schule in Herrenberg.

Bei einem Spaziergang am Neckarufer oder auf dem Weg zwischen Bahnhof und Horber Innenstadt lohnt sich auf jeden Fall ein Abstecher zur Tourist-Info und ein genauerer Blick in die Schaufenster.