Bei Unsicherheit über die Echtheit eines Anrufes rät die Polizei, Rücksprache mit der Behörde zu halten. Foto: Dewitz/dpa

Bei einem Schockanruf wurde eine Seniorin aus Ortenberg aufgefordert, ihre Wertsachen abzugeben. Der Anrufer gab vor, Polizeibeamter zu sein.

Eine Seniorin aus Ortenberg wurde am Dienstagmittag Opfer eines sogenannten Schockanrufs eines falschen Polizeibeamten. Ein Unbekannter rief sie gegen 11 Uhr an, gab sich als Polizeibeamter aus und erzählte ihr eine Geschichte über Einbrüche in der Nachbarschaft. Darüber informiert die Polizei in einer Mitteilung.

 

Der Mann forderte sie am Telefon auf, ihre Wertsachen in Sicherheit zu bringen, woraufhin es zu einer Übergabe von Schmuck und diversen Bankkarten kam. Von dem Abholer fehlt aktuell jede Spur. Die Polizei weist bei solchen Anrufen daraufhin, niemals Geld an Unbekannte Personen zu übergeben – die Polizei frage außerdem nie Bürger nach Geld oder Wertgegenständen. Bei Zweifeln solle man sich den Dienstausweis zeigen lassen oder – nicht über die Rückruffunktion – bei der Behörde anrufen, von der der Anrufer angeblich kommt.

Grundsätzlich gelte, sich am Telefon nie unter Druck setzen zu lassen und sich mit vertrauten Personen zu beraten, heißt es weiter.