Fünf Geschwister, ein Konzert: Das Fidelitas-Quintett gab in der Remigiuskirche Nagold ein Benefizkonzert. Foto: Wolfgang Alber

Mit großer Spielfreude und Können bezauberte das Fidelitas-Quintett – das einzige professionelle Familien-Bläserquintett – in einer vollbesetzten Remigiuskirche mit einem ganz besonderen Konzertabend die Zuhörerschaft.

Nagold - Schnell sprang der Musik-Freuden-Funke über: Der Applaus während, und zum Schluss des Abends, entließ ein zufriedenes Publikum nach Hause. Begeisterung pur – beim Publikum und bei den Musizierenden. Und natürlich auch beim Förderverein und Mitarbeitern des Hospizs St. Michael. Schließlich musizierte das Quintett zu Gunsten der Einrichtung.

Die fünf Geschwister Margarethe Münchgesang (Flöte), Nordrun Münchgesang (Oboe), Luise Münchgesang (Klarinette), Ulrich Münchgesang (Horn) und Oskar Münchgesang (Fagott) – allesamt mit erfolgreich abgeschlossenem Musikstudium und hauptberuflich als Musiker unterwegs – spielten teils virtuos, mal ganz sacht und leis große Vielfalt unter der charmanten Moderation von Margarethe Münchgesang.

Standing-Ovations

Zum Auftakt erklangen aus der Baroque-Suite für Bläserquintett (Morchedai Rechtmann) das Rondeau (F. Couperin), das Praeludium (J. S. Bach) und das Allegro Spiritoso (J. B. Senaille). Quintour, opus124 (G. Briccialdi) mit Allegro marziale, Andante und Allegro folgten und die Novellette in C (Poulenc) begeisterte die Zuhörer genauso, wie das anschließende Quintett für Blasinstrumente, Opus 52 (T. Bulmer) als Ende des Programm.

Mit Standing-Ovations zum Schluss des Konzertes brachten die begeisterten Zuhörer ihren Dank zum Ausdruck. Wiederholt stellte sich das Quintett der guten Sache und unterstützt dadurch die Arbeit des Fördervereins Stationäres Hospiz Region Nagold und damit die Gäste des Hospizes St. Michael in Nagold.