Ganz schön holprig: Der Münklinger Weg ist ab dem Wasserhochbehälter in einem schlechten Zustand. Foto: Jeanette Tröger

Die Schäden auf dem Feldweg zum Wanderparkplatz werden beseitigt.

Der Münklinger Weg ist der Feldweg, der von der Merklinger Straße auf der Kuppe außerhalb des Orts zum Wanderparkplatz auf dem Geißberg abzweigt. Dieser Weg ist ab dem Wasserhochbehälter in einem sehr schlechten Zustand, zahlreiche große und tiefe Schlaglöcher erschweren die Durchfahrt bis zum Wanderparkplatz.

 

Nicht nur ausbessern

Der Parkplatz wird rege genutzt von Wanderern wie auch von Besuchern des Spiel- und Grillplatzes am Geißberg. Der Abschnitt soll deshalb saniert werden, da weitere Ausbesserungsarbeiten nicht mehr sinnvoll sind, so Bürgermeister Stefan Feigl.

Die Verwaltung hat von zwei Firmen ein Angebot eingeholt, „wir hätten das auch freihändig vergeben können, wir wollen jedoch trotzdem immer Wettbewerb herstellen“, begründete der Schultes in der jüngsten Gemeinderatssitzung die Vorgehensweise. Das günstigere Angebot mit knapp 25.500 Euro inklusive Mehrwertsteuer legte die Firma Morof Tief- und Straßenbau aus Althengstett vor.

Das sagt der Gemeinderat

Lorenz Auwärter (afS) fragte, ob der Weg bis zum Wanderparkplatz auch soweit saniert wird, bis es nach der Einfahrt in selbigen wieder eben wird. Der Weg ist an der Stelle recht steil und es wäre sonst weiter schwierig, dorthin einzufahren. Feigl bestätigte: „So ist das vorgesehen“.

Fraktionskollege Rainer Bauser fragte nach der Art der Sanierung. Der alte Belag werde abgefräst und es werde eine neue Tragschicht aufgebracht, so der Bürgermeister, die Sanierung solle mit minimalem Aufwand durchgeführt werden.

Friedbert Baral (afS) weiß, dass auf dem Wanderparkplatz auch Wohnmobile halten. Ob man da nicht „Infrastruktur schaffen“ sollte, zum Beispiel einen Elektroanschluss, um dann auch kassieren zu können. „Nein, sonst kommen dort noch mehr, und das wollen wir nicht“, sagte Feigl.

„Kam jemand auf Sie zu oder hat die Gemeinde das selbst angestoßen?“, fragte Franco Di Muzio (UW) den Schultes. Der schmunzelte: „Wir sehen das schon selbst.“ In diesem Zusammenhang wies Richard Auwärter (afS) darauf hin, dass es weitere landwirtschaftlich genutzte Wege auf der Gemarkung gebe, die gerichtet werden müssten. Die Verwaltung habe da ein Auge drauf, versicherte Feigl, „unser Anspruch ist, dass die Leute auch mit dem Pkw an ihre Grundstücke kommen können ohne aufzusitzen.“

Der Vergabe der Wegsanierung an die Firma Morof stimmte der Gemeinderat einstimmig zu.