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Geislingen Windspiele bauen mit Opa Roland

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Roland Hehl (links) und seine Frau Sylvia verbringen die Vormittage an den Generationentagen gerne im Kindergarten St. Michael. Fotos: Smaoui Foto: Schwarzwälder-Bote

Jetzt noch den Löffel an den Haken hängen, das Blech zu einer Schlaufe verbiegen, et voilá: Fertig ist das Windspiel. An jedem ersten Donnerstag im Monat ist Generationentag im Kindergarten St. Michael. Sylvia und Roland Hehl sind von Anfang an dabei.

Geislingen. "So jetzt müssen wir hier aber noch alles sauber machen", sagt Sylvia Hehl und beginnt den Boden im Werkraum des Kindergartens St. Michael zu fegen. Ihr Mann Roland hängt noch die letzte Gabel an das selbst gebastelte Windspiel. "Das haben wir heute aus alten Sachen gebaut", sagt er und nickt der kleinen Hannah freundlich zu, die jeden seiner Griffe beobachtet. Es ist Generationentag im Kindergarten. Ein Tag, der Jung und Alt verbindet.

"Wir haben damit vor fast zwei Jahren begonnen", sagt Daniela Hatzenbühler, Leiterin des Kindergartens St. Michael. "Sowohl die Großeltern als auch die Kinder nehmen diese Tage total gerne an." Es gehe dabei um Gemeinschaft, darum, Zeit miteinander zu verbringen und voneinander zu lernen.

Jeden ersten Donnerstag im Monat haben fünf Großeltern die Möglichkeit, den Vormittag im Kindergarten zu verbringen. Ohne Anmeldung läuft da nichts. Und auch mehr als fünf Senioren sollten es nicht sein, so Hatzenbühler. Wo sich die Ehrenämtler dann einbringen, bleibt ihnen selbst überlassen. "Das entwickelt sich meist von selbst", sagt Hatzenbühler. "Viele, die das erste Mal da sind, gehen erstmal ihren Fähigkeiten nach." Das heißt: Die Oma, die gern vorliest, landet in der Kinderbibliothek. Der Opa der gern mit Werkzeug hantiert, sucht den Bastelraum auf. Zum Abschluss wird gemeinsam gesungen und es werden Geschichten von früher erzählt.

Senioren arbeiten an weiteren Projekten mit

Roland Hehl genießt das. "Ich habe auch zuhause eine große Werkstatt", sagt er. "Aber gemeinsam mit den Kindern an Projekten zu arbeiten macht mir unheimlich viel Spaß." Da wird Holz geschliffen, gehämmert, geklebt, geschraubt. "Es ist schön, dass man Kindern etwas beibringen kann", sagt Hehl. Nicht fertiggewordene Projekte werden in einem Regal aufbewahrt. "Da arbeiten wir das nächste Mal weiter", sagt der Rentner. "Wir haben ja Zeit."

Zeit und Ruhe – das ist genau das, was Hatzenbühler an den Großeltern beim Generationentag schätzt. "Man merkt, dass sich die entspannte Atmosphäre auch auf die Kinder auswirkt", sagt sie. Viele der Senioren rutschten zudem in weitere Projekte des Kindergartens. "Es gibt immer etwas zu reparieren", sagt Hatzenbühler und lacht. Hehl bestätigt das: "Zuhause habe ich noch einige kaputte Spielsachen."

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