Die vier Sänger sammeln auf ihrer Deutschland-Tournee Geld für die Mmunye-Stiftung. Foto: Stotz Foto: Schwarzwälder Bote

Konzert: Afrikanischer Gospelgesang in St.Ulrich / Spenden für benachteiligte Kinder

Geislingen. Vier stimmgewaltige Sänger aus Uganda bereicherten am Samstag in der katholischen Kirche St. Ulrich die Messe. Pater Augusty begrüßte das Kawa-Quartett, das sowohl mit christlichen Spirituals, als auch mit afrikanischen Liedern die Gottesdienstbesucher bezauberte.

Vollkommen ohne jegliche technische Unterstützung füllten die vier Sänger – Nkuswa Patrick Mukisa, Seruzzi Michael, Sserunkuma Silver und Seluwu Deo – mit ihren Stimmen, die von Tenor über Bariton bis Bass reichen, die Kirche aus. Ihre Lieder handeln unter anderem vom Glauben und davon, dem Leben mutig entgegenzutreten So auch die Lieder "Lugendo Lunene" – das Leben ist ein langer Weg – oder auch "Muhikirire" – Heiliger Herr, allmächtiger Gott.

Auf ihrer Deutschland-Tournee sammeln sie durch ihre Auftritte im Rahmen von Gottesdiensten, Matineen und Soireen finanzielle Mittel zugunsten der Mmunye-Stiftung. Diese setzt sich in Uganda für benachteiligte Kinder und Jugendliche ein. Die Hälfte aller Einnahmen geht an die Wohltätigkeitsorganisation, die ugandischen Straßenkindern, Aids-Waisen und Flüchtlingen eine Schulbildung ermöglicht. Damit eröffnet sie den jungen Menschen dort eine Lebensperspektive.

Passen hierzu stand die Predigt von Pater Augusty, die sich auf das 13. Kapitel des Johannes-Evangeliums bezog, unter dem Motto "Liebet einander". Nach der Abendmahlsfeier trat das Quartett nochmals mit weiteren Liedern auf, wobei jede der vier Stimmen den Raum beeindruckend ausfüllte. Am Ende schließlich begaben sich die vier Sänger singend und tanzend in die Reihen der Kirchenbesucher, um viele Hände zu schütteln.

Beim anschließenden kleinen Umtrunk im angrenzenden Geislinger Gemeindehaus bot die Gruppe, gemeinsam mit Andrea Lang, die das Quartett nach Geislingen geholt hatte, kunsthandwerkliche Arbeiten aus Uganda zum Kauf an. Diese wurden von den Jugendlichen der Mmunye-Stiftung angefertigt.

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