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Geislingen Marienstatue ist zurück auf dem Giebel

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Ein Eis erfrischt die Kindergartenkinder nach dem Spaziergang zur Mariengrotte. Foto: Laux Foto: Schwarzwälder-Bote

Geislingen-Erlaheim (wus). Ein Stück Glaubens- und Ortsgeschichte ist zurück an seinem Platz: Nach ihrer Restaurierung steht die Marienstatue wieder auf der Grotte im Gewann "Giebel".

Sieben Männer des Jahrgangs 1933/34 haben auf Anregung des damaligen Pfarrers Albert Rohr die Mariengrotte 1997 errichtet: Helmut Müller , Anton Schneider, Erwin Wieland, Erwin Amann, Karl Schlaich, Alfred Rimmele und Hans Ritter. Sie rodeten den Platz, beschafften Steine aus dem Donautal, mauerten diese auf und stellten auch selbst gezimmerte Bänke auf den Platz im Wald. Bis 2014 haben die Erbauer die Grotte instandgehalten.

Seit November war der Platz leer gewesen

Seit November war der Platz für das Marienbild in der Grotte leer gewesen. Das merkten auch schnell die Kinder der Kita St. Michael, die bei den Waldtagen oft den idyllischen Platz besuchen.

Anton Laux, inzwischen "Mesner" der Grotte, erklärte den Grund: Weil die Statue unter Sonne, Regen, Hitze und Kälte gelitten hatte, musste sie instandgesetzt werden. Dieser Aufgabe hatte sich der Erlaheimer Malermeister Karl Weiß angenommen. Weiß und Laux haben vergangene Woche die restaurierte Figur der Gottesmutter wieder an ihren Platz gestellt – aufmerksam beobachtet von vielen Kindergartenkindern.

Die Mariengrotte auf dem Giebel ist nicht nur ein Andachtsort für viele katholische Geislinger: auch Kindergartenkinder, Schulklassen oder Jahrgangswanderungen kommen dorthin. Zudem ist sie erste Station des neu ausgeschilderten Wanderwegs "Quellen, Kelten Glaubenszeichen".

Die heutige Mariengrotte ist übrigens nicht die erste auf dem Giebel: Bereits 1952 haben Mitglieder der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg, im Wald auf dem "Sündenbuckel" eine solche errichtet.

Sie nahmen sich die so genannte "Lourdesgrotte" in dem französischen Wallfahrtsort zum Vorbild und stellten eine hölzerne, bemalte Marienfigur hinein. Das Bauwerk im Wald wurde bald zu einer rege genutzten Andachtsstätte.

Wiedereinweihung am Pfingstsonntag

Doch die wachsende Bevölkerung Geislingens benötigte mehr Platz, und der "Sündenbuckel" wurde als Teil eines neuen Wohngebiets ausgewiesen. Heute verläuft dort die Straße "Giebel". Die Mariengrotte wurde abgebrochen.

1965 mauerten der Gipser Eduard Schneider und der Totengräber August Beiter aus Riffkalk eine neue Grotte hinter der Kirche St. Ulrich auf. Dorthinein kam die 1,20 Meter hohe Holzfigur, die zuvor im Wald gestanden hatte.

 Die renovierte Mariengrotte wird am Pfingstsonntag, 15. Mai, um 14 Uhr mit einer Maiandacht wieder geweiht. Im Anschluss werden Bewohner des Giebels Besucher bei einer Hockete bewirten. Der Erlös kommt sozialen Zwecken zugute. Ein Pendelverkehr mit dem Elektrobürgerbus ist eingerichtet.

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