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Geislingen "Kleine Helden" mit Volldampf beim Setzen und Gießen

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Voller Einsatz für Matschhose und Gummistiefel: Auf Knien arbeiten die Kinder auf dem Acker. Foto: Gartenfreunde Foto: Schwarzwälder-Bote

Geislingen. Welche Pflanzen- und Artenvielfalt gibt es zu bestaunen? Welche Unterschiede gibt es zwischen Nutz- und Zierpflanzen? Welche nützlichen Kleintiere helfen bei der Gartenarbeit? Mit diesen Fragen befassen sich die "Kleinen Helden" des katholischen Kindergarten St. Michael in diesem Jahr.

Mit Unterstützung der Gartenfreunde Siegfried Schlaich, Charlotte und Uli Ott, Anton Laux, Silva Gulde und Roland Hehl fand unterhalb des Schützenhauses auf dem Acker von Siegfried Schlaich jetzt eine große Pflanzaktion statt. Dabei wurden schon vor Wochen gesäte und inzwischen groß gewachsenen Pflanzen in den Boden gesetzt.

Morgens starteten die Kinder zu Fuß in Richtung Weinberg. Mit Begeisterung gingen sie dort ans Werk, bekleidet mit Matschhosen und Gummistiefeln. Mais, Kürbisse, Zucchini, Gurken, Tomaten, Zwiebeln, Bohnen, Erbsen, Kartoffeln und Sonnenblumen wurden gestupft oder gesetzt. Sehr behutsam, um die zarten Pflanzen nicht zu beschädigen, erfüllten die Kleinen dabei ihre zugetragene Arbeit. Eifer und Ideenreichtum kannten keine Grenzen.

Der zu Beginn der Pflanzaktion einsetzende Nieselregen störte die Kleinen kaum. Nach dem Pflanzen folgte das Gießen, was den "kleinen Helden" besonders Spaß bereitete: Mit Eimern und Gieskannen ging es zum nahgelegenen Bach. Dort schöpften die Kinder das Wasser, füllten ihre Kannen – und mit Volldampf ging es zurück zum Acker, um die gesetzten Pflanzen zu gießen. Mancher kam ohne Wasser an, dafür wurden die schmutzigen Matschhosen im Laufe dieser Aktion immer sauberer.

Die Gartenfreunde ziehen ein erfreutes Fazit der Aktion: Diese habe wieder zu einer nachhaltigen Bildung beigtragen. "Der Salat kommt nicht vom Supermarkt, sondern aus dem Garten", konnten die Kinder dabei lernen.

Sie verfolgen das Wachstum einer Pflanze, von der Saat bis zur Ernte. Beim Pflanzen und Gießen spüren sie zudem, dass der Garten nur mit viel Mühen und der eigenen Hände Arbeit gedeihen kann.

Die Gartenfreunde wollen weitere Aktionen unterstützen, getreu dem Sprichwort: "Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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