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Geislingen Kindergarten-Abriss hat begonnen

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Gestern rückte der Abrissbagger dem rund 40 Jahre alte Flachdachbau zu Leibe (großes Bild). Bereits seit dem Auszug Anfang März war das Innere des Kindergartens entkernt und schließlich auch die Umgebung des Gebäudes für den Totalumbau in diesem Jahr vorbereitet worden (kleine Bilder, von oben). Fotos: Leukhardt/Schnurr Foto: Schwarzwälder-Bote

Geislingen (wus). Der Bagger rollt: Am Dienstag haben die Abrissarbeiten am katholischen Kindergarten St. Michael begonnen. Bereits in den Wochen davor war das Gebäude zum größten Teil entkernt worden. Gestern war nun der Flachdachteil "dran".

Bis die Abrissschaufel gestern Mittag anfangen konnte, das Füllmaterial vom Dach zu entfernen, musste aber erst ein Fahrweg geschottert werden: Das schwere Baufahrzeug war auf der Wiese, wo bis vor kurzem noch Spiel­geräte gestanden hatten, mehrfach eingesunken.

Mit rund 1,29 Millionen Euro rechnet Architektin Ute Hölle nach momentanem Stand für den Komplettumbau der Betreuungseinrichtung (wir berichteten). Es geht dabei um eine umfassende Erneuerung des 1958 gebauten und in den vergangene fünf Jahrzehnten mehrfach erweiterten Gebäudes.

Der 1973 errichtete Flachdachteil auf der straßenabgewandten Nordseite des Kindergartens wird bis auf die Bodenplatten des Fundaments abgebrochen. In den geplanten Zimmern ist eine Fußbodenheizung vorgesehen. Diese hätte die bisherigen Räume aus arbeitsschutzrechtlicher Sicht zu niedrig werden lassen – die neuen sind hoch genug.

Sobald der Abriss fertig ist, sollen die Rohbauarbeiten beginnen. Im Mai und Juni ist dann der Zimmerer am Werk – die ausführende Firma hat bereits beim DRK-Gebäude ihre Schnelligkeit bewiesen. Im Juli sollen dann Sanitäreinrichtungen, Heizung, Elektrik und Fenster installiert werden, der Innenausbau folgt im Laufe des Herbsts.

Wenn alles nach Plan läuft, könnten die Kindergartenkinder bereits im kommenden Winter die neuen Räume in Beschlag nehmen. Und das, obwohl manchen Eltern die momentane Unterbringung der Kleinen so gut gefällt, dass sie anregten: "Lasst den Kindergarten doch im Schloss."

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