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Geislingen Kein Ende des Booms in Sicht

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Elektrobetriebene Roller gibt es inzwischen auch in Geislingen zu kaufen. Genau wie bei den E-Bikes machen sie inzwischen die Hälfte der verkauften Fahrzeuge aus, Fotos: Breisinger Foto: Schwarzwälder Bote

Der Geislinger Mobilitätstag ging am Sonntag in der Schlossparkhalle über die Bühne. Heimische Aussteller präsentierten dort ihre Ansätze für eine klimafreundliche Zukunft.

Geislingen. "Der Mobilitätstag ist eine tolle Sache. Das Thema beschäftigt uns alle. Jeder hat schon seine Erfahrungen in diesem Bereich gemacht und es wird in der Zukunft an Bedeutung zunehmen", meinte der Geislinger Bürgermeister Oliver Schmid.

"Meiner Meinung nach ist man im Umkreis von zehn Kilometern bei diesem extremen Verkehr heutzutage mit dem E-Bike genauso schnell wie mit dem Auto", meinte Peter Schlecht, Inhaber von Radsport Schlecht. "Ich beschäftige mich seit 29 Jahren mit E-Bikes. Die Firma Bosch hat durch den Einstieg in dieses Segment 2001 viel vorangebracht."

Die Nachfrage steigere sich laufend. "Mittlerweile sind 50 Prozent der verkauften Räder in meinem Geschäft E-Bikes", sagt Schlecht. Ein Ende des Booms könne er noch nicht erkennen: "Ich glaube, dass die Nachfrage in den nächsten drei bis fünf Jahren weiter steigen wird. Denn bis vor zwei Jahren waren meine Kunden 60 aufwärts und mittlerweile finden auch die Jüngeren immer mehr Gefallen an E-Bikes."

Doch nicht nur E-Bikes liegen im Trend: Das Geislinger Unternehmen Honda Müller stellte unter anderen den neuen Elektroroller Niu A vor. Laut Stefan und Helmut Müller hat dieser den Vorteil, dass der Akku herausgenommen werden könne, um ihn auch im Haus zu laden. "Elektroroller machen bereits 50 unseres Umsatzes aus", bestätigten sie die Entwicklung im Zweiradsegment.

Neben E-Mobilität ging es am Sonntag aber auch allgemeiner um regenerative Energien. Die Mitarbeiter von Solera stellten Lösungen zu Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien vor, und die Energieagentur Zollernalb beriet über Einsparungen und Fördermöglichkeiten bei der Strom- und Wasserversorgung.

Vorträge von Matthias Schlagenhauf von der Energieagentur Zollernalb über das Thema "Mobilität und Umwelt" und von Katharina Olszewski (Firma Fischer-Zander) über "Wie und wo laden wir zukünftig" rundeten den Mobilitätstag ab. Schlagenhauf referierte über die Möglichkeit, mittels der eigenen Solaranlage für den Strom des privaten Elektroautos zu sorgen. Er zeigte auch, wie umweltfreundlich Elektroautos sind, über welche Reichweite sie mittlerweile verfügen, ging auf den Vergleich zwischen Benziner und Diesel ein und darauf, worauf beim Kauf eines Elektroautos zu achten ist. Von Olszewski lernten die Zuhörer, dass Ladegeräte anzeigen müssen, wann sie fertig sind und dass sie über eine Transparenzsoftware verfügen, so dass der Kunde sichergehen kann, nicht zu viel zu bezahlen.

Vor der Schlossparkhalle waren die Elektrofahrzeuge der Stadt Geislingen ausgestellt, aber auch von Bürgern und örtlichen Unternehmen, beispielsweise die E-Smarts der Pflegeambulanz.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurden die drei besten Erwachsenen sowie die drei fleißigsten Radler der Schulen bei der Preisverleihung des Stadtradelns ausgezeichnet: Bei den Erwachsenen strampelte Daniel Enz vom "Financial Architects Bike Team" mit 11167 Kilometer die weiteste Strecke. Jürgen Haug vom Radsportverein Geislingen kam auf 915 Kilometer, Uwe Müller vom "Financial Architects Bike Team" auf 911 Kilometer. Bei der Klasse 4a der Grundschule Schlossgarten hatte Marc Luca Walz mit 387,65 Kilometer die Nase vorn, vor Jonas Elias Vogel (147 Kilometer) und der eifrigsten Schülerin Nele Elin Amann (196,5 Kilometer). In der Klasse 4b war Luca Gleichauf mit 204 Kilometer der Beste. Bei den Teams lagen die Hobbyradler Geislingen vor den Spaßradlern und dem "Financial Architects Bike Team".

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