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Geislingen Hochwasserschutz für die Schule

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Der erhöhte Damm am Lauhbach hat schon etwas gebracht, nun soll die Umgestaltung des Geländes den Hochwasserschutz weiter verbessern. Archivfoto: Schnurr Foto: Schwarzwälder Bote

Geislingen (wus). Der Schutz vor einer Überflutung bei Starkregen ist ein wichtiger Aspekt bei der im Frühjahr beginnenden Umgestaltung des Außenbereichs des Geislinger Schulzentrums. Die Balinger Landschaftsarchitektin Irmgard Röcker hat dem Gemeinderat in dessen Sitzung am Mittwochabend die Pläne dafür vorgestellt.

Jedes Gebäude hat eine eigene Drainage. Zudem soll Regenwasser von den nahen Feuchtwiesen in ein neues Muldensystem auf der westlich der Flachdachgebäude gelegenen Obstwiesen geführt werden. Dort soll das Wasser entweder versickern oder mittels Notüberläufen gezielt abfließen: Entweder südlich vorbei an den Gebäuden zurück zum Lauhbach oder über den Schulhof. Um die Fließwege auf dem Gelände zu dirigieren, sind alle Schulwege leicht erhöht.

Neben dem Thema "Wasser" ist bei der Neugestaltung auch relevant, dass sie auf die Bedürfnisse von Schülern verschiedener Altersklassen abgestimmt ist: Der "Schulcampus" solle für die Kinder und Jugendlichen einen Wohfühlcharakter bieten, erklärte Bauamtsleiter Markus Buck.

Dazu wird das Gelände zum einen drei Angebote zum Toben und Spielen erhalten, die vor allem Grundschüler ansprechen sollen: Ein Kletter- und Spielgerüst im vorderen Teil des Schulhofs, eine "Drehscheibe" westlich der Grundschulgebäude und die vorhandene, wieder aufzustellende Tischtennisplatte.

Zum anderen wird es drei Aufenthaltsbereiche für die älteren Schüler zum "Chillen" geben: Sitzelemente unter den Bäumen im zentralen Schulhof, Sitzfelsen zwischen Haupt- und Sportbau, sowie strandkorbähnliche Sitzmöglichkeiten an der Mensa.

Außerdem ist laut Röcker eine "Durchgrünung" des Geländes vorgesehen: Neun zusätzliche Bäume sollen bei der Neugestaltung angepflanzt werden, außerdem verschiedene Bodendecker, Schilfgras und Bambus.

Nach einigen Rückfragen signalisierte das Gremium generelle Zustimmung zu den Plänen. Insgesamt rund 8000 Quadratmeter Fläche sind neu zu gestalten. Was genau das kosten wird, ist noch offen: Bis zu 1,1 Millionen Euro könnten es werden – oder aber etwas mehr als 900 000 Euro; letzteres in dem Fall, dass die Stadt den vierten Bauabschnitt zurückstellt und am derzeitigen Parkplatzangebot vorerst nichts ändert.

Genau dafür plädierte Bürgermeister Oliver Schmid: Zwar habe man ein großes Kollegium, aber in neue Parkplätze sollte man so wenig wie möglich investieren.

 

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